Zum Inhalt springen

Feldkirch zu Hause in der Favoritenrolle

In der dritten Runde des Grunddurchgangs der WHA MEISTERLIGA ist am Samstag der HC Sparkasse BW Feldkirch zu Hause und SSV Dornbirn Schoren auswärts engagiert.

Julia Bohle vom HC Sparkasse BW Feldkirch. (Foto: WHA)

In der dritten Runde des Grunddurchgangs der WHA MEISTERLIGA treffen am Samstag die beiden noch ungeschlagenen Teams aus Stockerau sowie die BT Füchse aufeinander. Handball-Vizemeister WAT Atzgersdorf hat am Sonntag die ebenfalls noch punktelosen Korneuburgerinnen zu Gast, will erstmals in dieser Saison anschreiben.

Sechs Mannschaften sind nach zwei Spieltagen im Handball-Oberhaus der Damen bislang noch ohne Punkteverlust. Die restlichen sechs Teams können bisweilen noch nichts Zählbares vorweisen. In der Schlagerpartie UHC Müllner Bau Stockeraugegen die BT Füchse Style your Smilestehen sich in der dritten Runde des Grunddurchgangs der WHA MEISTERLIGA am Samstag zwei Mannschaften gegenüber, die ihre beiden Auftaktspiele jeweils gewonnen haben.

Für Stockerau-Vorstandsvorsitzenden Christian Freimbacher kann diese Serie ruhig so weiter gehen: „Wir wollen an die zweite Halbzeit des Auswärtsspiels gegen Wr. Neustadt/Vöslau anschließen. Durch unsere aggressive Deckung erzielten wir viele Ballgewinne, die wir in schnelle Gegentore ummünzen konnten.“

Mit Sandra Zeitelberger und Theres Kovarik fehlen Stockerau verletzungsbedingt zwei Spielerinnen. Bei den Gästen aus dem Murtal haben Neuzugang Diana Sabljak und Nikoleta Zizic zusammen 30 der bislang insgesamt 57 Saisontore erzielt.

„Nach der maximalen Punkteausbeute in den ersten beiden Spielen möchten wir unserem Publikum zeigen, dass dies kein Zufall war“, sagt Heino Stieger, der neue Cheftrainer des HC Sparkasse BW Feldkirch. Die Vorarlbergerinnen sind am Samstag gegen das bislang punktelose Team von roomz JAGS WV in der Favoritenrolle. Nach Leonie Hartl und Julia Mayer wird gegen Wr. Neustadt/Vöslau auch die Bulgarin Madlen Todorova ausfallen. Dafür ist die zuletzt verletzte Kapitänin Julia Feierle-Scheidbach wieder fit.

Zwei Punkte hat auch der SC witasek Ferlachgegen Schlusslicht SSV Dornbirn Schoreneingeplant. Bei den Kärntnerinnen feiert die kroatische Teamspielerin Andrea Pavkovic ihr Debüt. Doch Sektionsleiter Wolfgang Buchbauer warnt: „Dornbirn verfügt über keine schlechte Mannschaft, da müssen wir aufpassen.“

Für die Dornbirnerinnen ist es das dritte Auswärtsspiel hintereinander. „Ferlach ist derzeit neben Hypo Niederösterreich die stärkste Mannschaft in der Liga“, ist sich SSV-Coach Marko Brezic der Schwere der Aufgabe in Österreichs südlichster Stadt bewusst.

Titelverteidiger Hypo Niederösterreichhat vor HIB Handball GrazRespekt. „Sie haben mich in Feldkirch überrascht, wo sie lange geführt haben“, so Coach Ferenc Kovacs. Sarah Draguljic war zuletzt krank, Torfrau Petra Blazek plagt immer noch eine Zerrung im Oberschenkel. Mirela Dedic arbeite nach ihrer schweren Knieverletzung hart an ihrem Comeback, dass für Jänner 2023 geplant ist. Die Steirerinnen mit Neo-Coach Ivan Kavran treffen in den ersten fünf Runden auf die Top-Fünf-Mannschaften der vergangenen Meisterschaftsrunde.

Erstmals anschreiben will am Sonntag Vizemeister WAT Atzgersdorfgegen den ebenfalls noch punktelosen Union heinekingmedia Korneuburg. Nach der Niederlage im Supercup gegen Hypo Niederösterreich haben die Wienerinnen auch die Partien in Ferlach und zu Hause gegen die BT Füchse knapp verloren.

Doch die Gastgeberinnen sind gewarnt, konnte Korneuburg in der Auftaktrunde Serienmeister Hypo Niederösterreich über lange Strecken ärgern. Mit mehr Disziplin und Konzentration sollen technische Fehler vermieden und auch die Trefferquote nach oben geschraubt werden.

Im zweiten Sonntagsspiel haben die MGA FiversAufsteiger UHC Gartenstadt Tullnzu Gast. „Auf dem Papier sind wir klarer Favorit. Aber der Aufsteiger hat nichts zu verlieren. Das macht das Ganze gefährlich. Tulln hat sich mit Lisa Felsberger und Petra Nagy gut verstärkt, hat starke Torhüterinnen in ihren Reihen“, so MGA-Coach Arnes Cebic.

Die Wienerinnen können in ihrer stärksten Formation auflaufen. Beim Liga-Neuling aus Tulln ist Sophia Sobotka wieder mit dabei. Für die beruflich verhinderte Kerstin Schindl kommt Routinier Gabi Grossberger zum Einsatz.


WHA MEISTERLIGA
3. Runde Grunddurchgang

Samstag, 17. September:
HC Sparkasse BW Feldkirch – roomz JAGS WV, Reichenfeldhalle, 19 Uhr
SC witasek Ferlach – SSV Dornbirn Schoren, Ballspielhalle, 19 Uhr
Hypo Niederösterreich – HIB Handball Graz, Südstadt, 18 Uhr
UHC Müllner Bau Stockerau – BT Füchse Style your Smile,  Alte Au, 19 Uhr

Sonntag, 18. September:
WAT Atzgersdorf – Union heinekingmedia Korneuburg, GRG23 Alterlaa, 15 Uhr
MGA Fivers – UHC Gartenstadt Tulln, Hollgasse, 18 Uhr


Quellen: Redaktion / WOMEN HANDBALL AUSTRIA

Neue Artikel auf vsport.at