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Aus dem geplanten Rundebau wurde eine eckige Halle, die Zuschauerkapazität deutlich verringert.



Die Wälderhalle hat – obwohl sie noch gar nicht steht – vieles schon erlebt. Seit die Freiluftarena in Alberschwende im Frühjahr 2012 ihre Pforten geschlossen hat, bemühten sich die Wälder um einen neuen Standort. Viele Überlegungen waren erfolglos, erst in den letzten Jahren hat sich in Andelsbuch – im Ortsteil Bersbuch – eine neue Perspektive aufgetan. Der für 2022 geplante Baubeginn kam bis heute nicht zustande. Die Gemeinde verlängerte zwar die Anlagenbewilligung für die Wälderhalle, allerdings haben die Betreiber schon jetzt angekündigt, Ende 2023 das Projekt einstellen zu wollen, falls sich bis zu Jahresende keine entscheidenden Schritte setzen lassen.

Das klingt leider schon jetzt wie eine Selbstaufgabe. Es ist nicht anzunehmen, dass im letzten der zwölf Jahre, in denen der EC Bregenzerwald „heimatlos“ war, diese entscheidenden Schritte gesetzt werden können. Zumal die Verteuerung des Projekts schon eine Umplanung zur Folge hatte. Was jetzt folgen muss, sind neue Genehmigungen, die vermutlich in elf Monaten nicht durchzubringen sind. Für die Region, für das Eishockey im Bregenzerwald ist das zweifelsfrei schade. Allerdings gilt auch hier: Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Die Heimat der Wälder Cracks könnte also für lange Zeit die Messehalle in Dornbirn bleiben.

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