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Bregenzerwald und Lustenau verlieren die Punkte

Die Vorarlberger Alps Hockey League-Teilnehmer wurden zum Auftakt für ihr Risiko bestraft.

Große Diskussion um verwaiste Tor in der Overtime. (Foto: EC Bregenzerwald)

Den Torwart in der Overtime vom Eis zu nehmen und durch einen vierten Feldspieler zu ersetzten wurde auch bereits in der Vergangenheit von einigen Coaches/Clubs praktiziert.

Sowohl der EHC Lustenau als auch der EC Bregenzerwald haben sich am vergangenen Wochende für diese Vorgehensweise entschieden, mussten sich aber anschließend per Empty-Net-Treffer geschlagen geben.

Das Alps Hockey League Gamebook beinhaltet bereits seit Einführung der 3vs3 Overtime eine Regelung, welche die Vorgehensweise für genau dieses Szenario beschreibt. Sollte es zu einer Niederlage, während einer Empty Net-Situation kommen, wird auch der Punkt für das Unentschieden nach 60 Minuten abgezogen.

Diese Regelung ist schon mehrere Jahre fest im Gamebook verankert und wurde ursprünglich aus dem NHL-Regelbuch übernommen – Sinn und Zweck ist der Erhalt von attraktivem, schnellem und chancenreichen 3vs3 OT-Spiel auf beiden Seiten. Zudem soll auch die Spielmanipulation und der Verlust der Integrität des Spiels verhindert werden.

EC Bregenzerwald nimmt nach eigenen Angaben die Entscheidung zur Kenntnis, erhofft sich für die Zukunft allerdings eine Anpassung der aktuellen Regelung.


Quellen: Redaktion / Alps Hockey League

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