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WintersportSpringen / NK

ÖSV-Kombinierer beim IRONMAN in Klagenfurt

KLAGENFURT – Die Idee kommt von Teamsponsor Stiegl, die Umsetzung wird bewusst auf mehrere Schultern verteilt. Was zählt ist die Abwechslung im Training, der Teamgeist, den es zu forcieren gilt und letztendlich die Herausforderung unter neun Stunden zu bleiben. Die Nordischen Kombinierer nehmen den IRONMAN AUSTRIA (Sonntag, 1. Juli) in zwei Staffeln in Angriff und den Ausflug nach Klagenfurt alles andere als auf die leichte Schulter.

Mario Stecher macht den Anfang. Der Team-Doppel-Olympiasieger wagt den Sprung ins Wasser, anschließend teilen sich Christoph Bieler und Wili Denifl sowie Tomaz Druml und Lukas Klapfer die Strecke im Sattel. Bernhard Gruber, Sepp Schneider und Marco Pichlmayer schnüren die Lauschuhe, der Marathon wird brüderlich gedrittelt. Das kollektive Ziel lautet an die Grenzen zu gehen, ein Vorhaben, dass den Kombinierern alles andere als fremd ist.

Neben den Athleten gehen auch die Betreuer, angeführt von Christoph Eugen, ins Rennen. Der Neo-Cheftrainer tritt dabei wie sein Vorgänger Baard Jörgen Elden (NOR) doppelt in Erscheinung.

Aktivenstaffel
Mario Stecher (Schwimmmen)
Christoph Bieler, Tomaz Druml, Willi Denifl, Lukas Klapfer (Rad)
Sepp Schneider, Bernhard Gruber, Marco Pichlmayer (Laufen)

Betreuerstaffel
Reinhard Kronbichler (Schwimmen)
Falko Krismayr, Christoph Eugen, Roland Scherl, Baard Jörgen Elden (Rad)
Balthasar Schneider, Thomas Baumann, Baard Jörgen Elden, Christoph Eugen (Laufen)

Mario Stecher: „Ich bin in der Sporthauptschule Eisenerz viel im Wasser gewesen, das ist aber Jahre her. Darum werde ich sicher an meine Grenzen gehen müssen, um gut über die Runden zu kommen. Ich will in Erfahrung bringen, wie sich 3,8 Kilometer schwimmend anfühlen und gehe mit viel Respekt und Vorfreude an die Sache heran.”

Christoph Bieler: „Mir taugt der Ironman, besonders Klagenfurt und die WM auf Hawaii. Die Leistungen der Athleten sind ein Wahnsinn, es ist unglaublich in welchen Zeiten die Distanzen bewältigt werden. Aus dem Training sind wir die Einheiten im Sattel zwar gewohnt, aber der Ironman hat bekanntlich eigene Gesetze.”

Bernhard Gruber: „Triathlon ist sicher die härteste Ausdauersportart, man muss viel Zeit ins Training investieren und ein harter Hund sein. Wenn man bedenkt, dass die meisten Starter Amateure sind und nebenbei arbeiten müssen, kann man nur den Hut ziehen. Ich werde aufs Tempo drücken und versuchen mit der Spitze ein Stück mitzulaufen. Ich darf aber ja nicht überpacen, denn dann wird es unter Garantie mühsam.”

Christoph Eugen: „Unsere Saisonvorbereitung ist bereits voll im Gange, so gesehen streuen wir den Ironman als willkommenen Trainingswettkampf und interessante Herausforderung für die gesamte Mannschaft ein. Das Miteinander und die individuellen Grenzgänge stehen im Vordergrund, der Spaß soll aber nicht zu kurz kommen. Wir Betreuer wollen nicht allzu viel Zeit auf die Aktiven verlieren, mal schauen, wie es den beiden Teams am Sonntag ergeht.”

Das gesamte Team steht am Samstag, 30. Juni, vor Ort für Interviews und Anfragen gerne zu Verfügung.

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