GÖTZIS – Nach zwei phantastischen Wettkampftagen in Götzis holte sich der Belgier Hans van Alphen den Sieg im 38. HYPO-Mehrkampfmeeting vor dem Niederländer Eelco Sintinicolaas mit gerade 13 Punkten Vorsprung. Auf den Rängen drei und vier landeten die starken Deutschen Pascal Behrenbruch und Rico Freimuth.
Vor dem abschließenden 1500m-Lauf, den nur noch 14 Läufer auf sich nahmen, lagen die drei Führenden Sintnicolas, Behrenbruch und Van Alphen gerade 30 Punkte auseinander, auch Freimuth wurden mit einem guten Finallauf noch Siegchancen eingeräumt. Bald wurde klar, dass die Entscheidung zwischen den Freunden van Alphen und Sindnicolaas fallen würde. Und der Belgier hatte letzten Endes das Zeitglück auf seiner Seite, er lief knapp mehr als sechs Sekunden schneller als der Holländer und stand am Ende vielumjubelt auf dem obersten Podest.
Eine arge Schrecksekunde gab es beim Stabhochsprung, der bei einer Höhe von 4,06 Metern neben der Aufsprungmatte aufkam, lange ärztlich versorgt werden musste und schließlich mit dem Hubschrauber ins LKH Feldkirch geflogen wurde. Aufatmen gab es bei der Nachricht aus dem Krankenhaus, dass die Verletzungen keine nachhaltigen Folgen haben werden, eine Ellbogenverletzung und Wirbelprellungen werden bald wieder ausgeheilt sein.
Die Österreicher spielten keine Rolle: Roland Schwarzl gab schon am ersten Wettkampftag auf, Dominik Distelberger war nach gerade überstandener Verletzung weit von seiner Bestform entfernt, den kräfteraubenden 1500m-Lauf ließ Distelberger aus.
Elred Faisst










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