Zwei Tage nach Ende der olympischen Spiele in London versuchen verschiedenste Vertreter des sogenannten öffentlichen Lebens, der olympischen Nullnummer Schuldzuweisungen zu verpassen, oder selbige zurück zu weisen. Je nach Position . . .
Die Schule ist nicht schuldig am Olympiadesaster, verkündet Unterrichtsministerin Schmid. BSO-Obmann Wittman fordert die tägliche Bewegungsstunde für Kinder. So und ähnlich lauten aktuell die Meldungen aus den verschiedenen Bereichen.
Damit ist aber auch klar: Nur wenige haben begriffen, um was es wirklich geht. Nämlich, um das Schaffen von Voraussetzungen für erfolgreichere Sportler, als dies jetzt in London eben der Fall war. Es geht nicht um Schuldzuweisungen- und zurückweisungen von einzelnen Institutionen.
Was vorbei ist, kann ja ohnehin nicht mehr verändert werden. An den Rädchen drehen kann man nur für die Zukunft. Und da sind alle gefordert, in deren politischer oder auch anderer Obhut Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sich bewegen.
Und: Alleine kann niemand etwas bewirken, das geht nur gemeinsam. Sich aber schon jetzt aus der Verantwortung zu schleichen, gefährdet mögliche entscheidende Schritte in eine bessere Zukunft. Wenn niemand etwas falsch gemacht hat, brauchen wir ja ohnehin nichts verändern . . .
Elred Faisst










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