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KommentareElred Faisst

Peinlich, Landskrona, Düdelingen . . .

elred

Gott sei Dank spielt F91 nicht in der Österreichischen Bundesliga, sondern in der – deutlich höher einzuschätzenden – Luxemburger National Division. Sonst nämlich hätten zumindest die Roten Bullen aus Salzburg kaum Chancen, Meister zu werden. Denn berühmte Luxemburger Spieler wie Steinmetz können freilich nicht mit den Armenhäuslern der Mozartstadt verglichen werden.

Der peinliche Auftritt des österreichischen Fußballmeister offenbart wieder einmal, wie es mit Fußball und Geld steht, zumindest wenn man diese zwei Dinge in Zusammenhang bringt. Sicher ist, dass die Luxemburger allesamt nicht so viel verdienen wie ein Durchschnitts-Salzburger.

Aber deswegen kann man ja nicht Leistung verlangen, zumindest nicht von jenen, die von Red Bull gesponsert werden. Die nicht erst seit heute viel zu viel verdienen. Die noch nie seit der Übernahme durch Red Bull die vielen Millionen Euro, die in sie hinein gepulvert werden, auch nur in irgendeiner Form gerechtfertigt haben. Schuld sind aber immer die Geber, nicht die Nehmer.

Der Geber (Red Bull) täte jetzt aber gut daran, den Nehmern (im Volksmund auch Fußballspieler genannt) das Gehalt knapp unter das der Spieler von Düdelingen zu kürzen. Vielleicht lernen einige das Laufen erst dann, wenn sie den Kitt aus den Fenstern kratzen müssen, um irgendwas Essbares zwischen die Zähne zu bekommen,

Österreichs Fußball ist wieder um eine Facette reicher geworden, Landskrona, Düdelingen (von dem ich nicht einmal wusste, wie man es richtig schreibt) – schämt Euch, ihr Weicheier.

Elred Faisst

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