Dass der FC Lustenau in Schieflage geraten war, war durchaus kein Geheimnis. Die Schieflage war aber offensichtlich nicht so dramatisch, wie sie mancherorts im Ländle gesehen und auch dargestellt wurde. Basierend auf Vermutungen wurde der Ausschluss des Erstligisten aus der in einer Woche beginnenden Meisterschaft gefordert.
Zu Unrecht – wie sich herausstellte. Aber: Ein gerüttelt Maß an Mitverantwortung für die entstandene Schmach hat freilich auch Präsident Dieter Sperger selbst. Sein Schweigen öffnete viel Raum für Spekulationen, der zum Teil weidlich, aber auch untergriffig genutzt wurde.
Ich bin schon gespannt, wie man jetzt reagiert, nachdem der – wohl von einigen erhoffte – Ausschluss nicht zustande gekommen ist. Erfahrungsgemäß werden „Widerrufe“ deutlich kürzer gehalten als die Vorverurteilungen . . .
Elred Faisst










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