12.10.2017

Köll wird sportlicher Leiter beim FC Lustenau

Christian Köll ist wieder zurück beim FC Lustenau. Er übernimmt die Funktion des Sportlichen Leiters, von der U 18 bis zur Ersten Mannschaft. Wir haben mit Kölle über seine Rückkehr, seine Aufgaben und Ziele gesprochen.

Zweimal Meister mit dem FC Lustenau, danach Trainer in Bizau, Koblach und Wolfurt. Und jetzt Rückkehr zu den Blau-Weißen als Sportlicher Leiter. In dieser Funktion kümmerst Du dich um die Erste Mannschaft, den FC Lustenau 1b und 1c und die U 18. Was hat den Ausschlag für deine Entscheidung gegeben?

Unser Präsident Omer Rehman hat mich kontaktiert und gefragt, ob ich mir vorstellen könnte beim FC als Sportlicher Leiter für die Kampfmannschaften und die U-18 tätig zu werden. Nach einem sehr guten Gespräch habe ich mich entschieden, diese Position einzunehmen und als Unterstützung für Vereinsleitung, Trainer und Spieler da zu sein. Ich bin der Meinung, dass diese Funktion sehr anspruchsvoll und sehr wichtig ist, um die Organisation rund um die Teams, den sportlichen Bereich und die Planungen für die Zukunft zu optimieren. Die Aufgabe ist für mich sehr reizvoll und ein großer Ansporn mit dem FC Lustenau in eine erfolgreiche sportliche Zukunft zu gehen!

Worin besteht deine Hauptaufgabe?

Meine Hauptaufgabe besteht darin, gemeinsam mit den Trainer die Mannschaftskader zusammenzustellen, organisatorische Aufgaben zu erledigen, sowie als Ansprechperson vor Ort zu sein.

Wie ist der FC Lustenau, von der U18 bis zur Ersten Mannschaft, aufgestellt?

Der FC Lustenau ist mit der U-18, 1c, 1b und natürlich der 1. Mannschaft sehr gut aufgestellt. Wenn man die schwierige Phase beim Neubeginn in Betracht zieht und die jetzige Situation des Vereins ansieht, so denke ich ist sehr viel Positives passiert. Natürlich wollen wir nach dem Motto: „Wer nicht versucht jeden Tag besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein“, uns stetig verbessern, ambitionierte Ziele verfolgen und Erfolge feiern!

Wo gilt es als erstes den Hebel anzusetzen?

Den Hebel setzen wir zuerst einmal da an, indem wir die IST-Situation analysieren, in die Planungsphase übergehen und dann mit der Umsetzung starten. Ich werde in der nächsten Zeit viele Gespräche mit den Trainern und Spielern führen, um zu eruieren ob und wo es Problemfelder gibt, wo Verbesserungen möglich sind. Somit wollen wir optimale Rahmenbedingungen schaffen in denen wir unsere Ziele erreichen können.

Der FC Lustenau will vor allem mit Spielern aus dem eigenen Nachwuchs sportlich erfolgreich sein. Reicht das wirklich aus, um in die Vorarlberg Liga aufsteigen können?

Wichtig ist, dass sich unsere jungen Spieler weiterentwickeln. Ich weiß, dass unser Verein sehr gute Voraussetzungen dafür geschaffen hat. In erster Linie ist aber jeder einzelne Spieler dafür selbst verantwortlich, welchen Weg er bei uns einschlägt. Für die Spieler egal welchen Alters ist meiner Meinung eine Plattform gegeben auf der jeder einzelne mit Bereitschaft und Engagement, sich sportlich verbessern und erfolgreich sein kann. Einer der wichtigsten Punkte für mich ist, dass sich ein Trainer oder Spieler mit dem Verein identifizieren kann egal welches Alter und welche Herkunft er hat. Denn ein FC´ler ist ein FC´ler und da gibt es kein dazwischen.

Du hast bereits bei vielen anderen Vereinen gearbeitet. Was macht den FC Lustenau so einzigartig?

Naja, viel ist immer relativ! Bei so vielen Vereinen habe ich eigentlich nicht gearbeitet. Insgesamt war ich als Spieler und Trainer 5 Jahre beim FC Lustenau, dasselbe gilt für den FC Bizau wo ich ebenfalls 5 Jahre tätig war. Ein sehr lehrreiche Zeit hatte ich 4 Jahre bei der Akademie des Vorarlberger Fußballverbandes d.h. seit ich vor 18 Jahren ins Ländle gekommen bin, war ich 14 davon bei 3 Vereinen. Jedoch hatte ich auch schöne Erlebnisse bei den kürzeren Engagements in Feldkirch (als Spieler), Andelsbuch, Koblach und Wolfurt (als Trainer), die ich keinesfalls missen möchte! Die Einzigartigkeit des FC Lustenau lässt sich schwer mit Worten beschreiben. Ich glaube jeder FC`ler hat eine eigene Geschichte mit diesem Verein, so auch ich und ich fühle mich dort einfach wohl!


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