25.04.2017

Halbfinalspiele
im ÖFB-Cup

Titelverteidiger FC Red Bull Salzburg ist mittlerweile seit 22 Spielen in Serie im Samsung Cup ungeschlagen. Die letzte Niederlage für die Mozartstädter setzte es am 7. Mai 2013 gegen den späteren Cupsieger FC Pasching. Die Serie an ungeschlagenen Spielen in der Bundesliga hält für den derzeitigen Tabellenführer der höchsten österreichischen Spielklasse bereits seit 15 Spielen an. Der Titelverteidiger könnte sich mit zwei Siegen den vierten Titelgewinn in Serie sichern. Dieser mögliche Triumph würde die Einstellung des Rekords des FK Austria Wien aus den Saisonen 2005 bis 2009 bedeuten (Anm. in der Saison 2007/2008 wurde kein Cupbwerb mit Bundesligabeteiligung gespielt).

Die Begegnung in der BSFZ-Arena ist die Neuauflage des letztjährigen Samsung Cup Finales. Dieses gewann das Team von Oscar Garcia klar mit 5:0. Andreas Ulmer definiert das diesjährige Ziel klar: „Wir haben den Cup jetzt drei Mal hintereinander gewonnen, ein vierter Titel wäre der absolute Wahnsinn. Und  jeder bei uns will erneut das Double gewinnen.“ Der erste Schritt zu diesem Erfolg ist der Einzug ins Finale am 1. Juni 2017. Cheftrainer Oscar Garcia muss dafür im morgigen Samsung Cup Semifinale ohne Dimitri Oberlin, Asger Sörensen, Samuel Tetteh, Xaver Schlager und Diadie Samassekou auskommen.

 

Auch Admira-Cheftrainer Damir Buric muss auf einige Spieler in seinem Kader verzichten. Neben den Langzeitverletzten Domink Starkl, Florian Fischauer, Maximilian Sax und Ione Cabrera, sind auch Markus Wostry, Eldis Bajrami, Daniel Toth  und Christoph Knasmüller fraglich. FC Flyerlarm Admira freut sich auf die Neuauflage des letztjährigen Finales. Innenverteidiger Manuel Maranda: „Gegen Salzburg heißt es Revanche! Die Finalniederlage im letzten Jahr muss für jeden von uns Grund genug sein, mehr als Alles zu geben und miteinander zu kämpfen. Das wird auch notwendig sein, um wieder ins Finale einzuziehen und uns für eine solide Saison und erfolgreiche Rückrunde zu belohnen.“ Auch Andreas Leitner definiert das Ziel der Niederösterreicher klar: „Wir freuen uns alle extrem auf das Halbfinale gegen Red Bull. Wenn man im Halbfinale steht, will man ganz klar ins Finale einziehen, egal gegen wen man spielen muss im Semifinale. Wir werden alles raushauen und in die Waagschale legen, um ins Finale einzuziehen.“

 

 

Bereits länger liegen die letztmaligen Finalteilnahmen der beiden Mannschaften in der zweiten Partie zurück. Der Einzug ins Semifinale ist für den SK Rapid Wien der erste seit 2005, wo man es bis ins Finale schaffte, sich jedoch dem Lokalrivalen FK Austria Wien geschlagen geben musste.

Damals schon am Platz mit dabei war Kapitän Steffen Hofmann, der sich bereits auf das Duell gegen den Erstliga-Meister freut: „Zunächst möchte ich dem LASK natürlich zum Aufstieg in die höchste Spielklasse herzlich gratulieren, der Klub ist nun wieder dort, wo er aufgrund seiner Tradition und auch Popularität im eigenen Bundesland hingehört. Es soll aber für diese Saison der letzte Aufstieg der Linzer bleiben, denn unser Ziel ist ganz klar der Einzug ins Finale in Klagenfurt. Dort würde uns abermals ein Heimspiel erwarten und in einem Match ist bekanntlich immer alles möglich. Das gilt aber auch für die Begegnung am Mittwoch und wir wissen, dass der LASK eine starke Mannschaft stellt, die aufgrund ihrer letzten Erfolge voller Selbstvertrauen zu uns nach Hütteldorf reisen werden. Für uns ist der Cupbewerb eine große Chance aus einer bislang enttäuschenden Saison noch eine richtig gute zu machen, dafür bedarf es aber eines Sieges gegen die Schwarz-Weißen. Wenn wir unser Potential ausspielen, werden wir das Spiel auch für uns entscheiden, für uns spricht auch der Heimvorteil. Wir freuen uns auf alle Fälle auf einen interessanten Pokal-Abend mit einem Duell gegen einen attraktiven Gegner, mit der wir zudem noch eine Rechnung offen haben, wenn ich an die erste Runde im Sommer 2013 zurückdenke. Es ist Zeit, dass Rapid wieder einmal ins Finale kommt und dort nach viel zu langen 22 Jahren den Pokal wieder nach Hütteldorf holt.“ Das Rapid-Urgestein steht morgen vor seinem 30. Spiel im heimischen Cup Bewerb.

 

Gegner LASK zog erstmals seit 1999 in das Semifinale des Cup-Bewerbs ein. Die Linzer kommen mit breiter Brust in die Bundeshauptstadt, ist man doch seit bereits 15 Partien in Folge in der Meisterschaft ungeschlagen. Die Vorfreude ist bei Trainer und Spieler gleichermaßen. Cheftrainer Oliver Glasner zum Gegner im Semifinale: „Das ist natürlich ein harter Brocken, aber wir wollen in Wien ins Finale einziehen, wollen diese Chance beim Schopf packen. Wenn man im Halbfinale steht, gibt es nur ein Ziel, egal wie der Gegner heißt.“ Auch Kapitän Pavao Pervan freut sich auf die Partie: “Ein Duell zweier Traditionsklubs. Perfekt! Wir haben einiges vor, auch wenn wir klar der Außenseiter sind.“ Über 1000 Fans werden die Linzer zum Semifinale nach Wien begleiten. „Wir können uns sicher auf eine tolle Unterstützung einstellen.“, betont Trainer Oliver Glasner. Torjäger Rene Gartler weiß: „Wir können aus einer sehr guten Saison eine überragende machen.“

 

Verletzungsbedingt verzichten muss SK Rapid-Cheftrainer Goran Djuricin auf zumindest zwei Spieler. Der Einzug ins Finale soll ohne  Philipp Schobesberger und  Ivan Mocinic gelingen. Der Einsatz von Maxi Hofmann ist aufgrund einer Knöchelverletzung fraglich. Oliver Glaser stehen für das Samsung Cup Semifinale alle Spieler zur Verfügung.

 

Die Spiele im Überblick:

FC Flyeralarm Admira – FC Red Bull Salzburg

26. April 2017, 18.00 Uhr, BSFZ Arena, live auf Puls 4

SK Rapid Wien – LASK

26. April 2017, 20.30 Uhr, Allianz Stadion, live auf ORFeins