03.07.2016

Ruprecht 11. beim Gymnastik-Weltcup

Der Weltcup in Berlin war Nicol Ruprechts letzter Wettkampf vor den Olympischen Spielen. Unter 26 Rhythmischen Gymnastinnen aus 18 Ländern – darunter das halbe Olympiafeld – erreichte Ruprecht den elften Mehrkampfrang: „Eine wichtige Standortbestimmung. Schade, dass ich das Keulenfinale (Top 8) um fünf Hundertstel verpasst habe.“

In Abwesenheit der diesen Sport dominierenden besten Russinnen gewann den Weltcup in Berlin dennoch eine Russin: Dina Averina knapp vor der weißrussischen WM-Dritten Melitina Staniouta und der georgischen WM-Vierten Salome Pazhava. In den Einzelgerätewertungen erreichte Nicol Ruprecht 2x Platz 10 (Reifen, Keulen) sowie Platz 11 (Band) und 12 (Ball).

Nicol Ruprecht und ihre Trainerin Luchia Egermann hatten sich nach der erfolgreichen Olympia-Qualifikation entschieden, aus der Weltcupserie auszusteigen. Die Meetings in Spanien, Bulgarien, Weißrussland und Usbekistan fanden zuletzt ohne Österreichs Nr. 1 statt. Bei den vor Rio noch folgenden Weltcups in Russland und Aserbaidschan wird sie ebenfalls fehlen.

 

Anstelle dessen galt und gilt Nicol Ruprechts Hauptaugenmerk der optimalen Periodisierung ihrer Vorbereitung auf die Olympischen Spiele. Da die Kür mit dem Band international zuletzt nicht ganz so angekommen war, wie die Programme mit den anderen drei Geräten, wurde diese sogar neu aufgesetzt.

 

„Berlin war nun mein erster Wettkampf mit der neuen Bandkür, ich war ein wenig nervös“, stellte die 23-jährige in Wien lebende Tirolerin fest und ergänzt: „Daraus resultierten einige Unsicherheiten. Aber in Summe bin ich mit meiner Leistung zufrieden. Jetzt habe ich noch einige Wochen Zeit, um meine Bestform bis zum Olympia-Wettkampf am 19. August aufzubauen.“

 

www.rsg-in-berlin.de


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