18.06.2016

Starker EM-Auftakt
der Juniorinnen

In Holon und erstmals in Israel findet von heute Freitag 17. Juni bis Sonntag 19. Juni die Europameisterschaft 2016 der Rhythmischen Gymnastik statt. Österreich ist „nur“ mit Juniorinnen im Teambewerb am Start. Anastasia Potemkina (W), Oksana Slavova (W) und Lucy-Ann Huber (St) gelang der erste ihrer beiden Wettkampftage nach Wunsch.

Aus der schwächsten der drei Startgruppen heraus in den Bewerb gegangen, rangieren die drei Österreicherinnen unter den 36 klassierten Teams zur Halbzeit genau in der Mitte auf dem 18. Rang. ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Alle drei waren fehlerfrei in Topform und wurden dafür mit den höchsten Noten belohnt, die sie je erhalten haben.“

Der ÖFT setzt im langfristigen Aufbau der Rhythmischen Gymnastik bewusst auf Kontinuität. Den Nachwuchshoffnungen wird mehr Zeit bzw. werden mehr Trainingsjahre bis zur Höchstleistung gegeben, als in anderen Ländern. Sportdirektorin Welkow-Jusek: „Deshalb sind wir meist bei den Juniorinnen noch nicht so weit vorne wie dann bei der Elite. Doch dafür werden unsere Gymnastinnen später umso besser. Unsere heurigen Junioren-EM-Starterinnen haben enorm viel Potenzial.“

Insgesamt bilden 225 Elite- und Junioren-Gymnastinnen aus 38 Ländern das Feld der EM 2016. Die heuer neu formierte ÖFT-Elitegruppe musste wegen Verletzungsausfällen auf den Start verzichten. Nicol Ruprecht hatte die EM 2015 leider verpatzt, bei der sich die Top 20 für den Elite-Mehrkampf 2016 qualifiziert hatten. Das macht ihr aber nicht besonders viel aus, denn so kann sich Österreichs Olympia-Teilnehmerin konzentrierter auf Rio vorbereiten.