08.05.2016

TS Satteins gewann
die Jugendklasse

Rhythmische Gymnastik als Leistungssport, aber nicht als Spitzensport: Ein Rekordfeld von über 200 Mädchen und jungen Frauen aus sieben Bundesländern beteiligte sich am 7. Mai 2016 in Linz-Auhof an der achten Austragung einer Österreichischen B(undes)-Meisterschaft.

 

ÖFT-Sportdirektorin Gabriela Welkow-Jusek: „Jährlich mehr Starterinnen und beteiligte Vereine beweisen, dass wir goldrichtig liegen!“ Doppelt oldrichtig lagen die Siegerinnen: Katharina Granzer (ÖTB Linz) verteidigte ihren Titel in der Allgemeinen Klasse. Die beiden Grazerinnen Katharina Tesanovic und Cristina Hutanu gewannen in der Jugend- bzw. Juniorinnenklasse. Die drei Gruppentitel sicherten sich die Sportunion Südstadt (Allg. Klasse), die TS Satteins (Jugend) und die Sportunion Mödling (Kinder).

 

Nur außergewöhnlich Begabte sind für Rhythmische Gymnastik im olympischen Spitzensport geeignet. Man muss dafür über beste koordinative Fähigkeiten und Musikalität verfügen, besonders körperlich flexibel sein und zur „Model-Figur“ tendieren. Als Kind muss man fast auf Anhieb einen Spagat können – und bereit sein, von klein an über viele Jahre hinweg täglich stundenlang zu trainieren. Da bleiben nur wenige übrig – doch die Rhythmische Gymnastik fasziniert viel mehr Mädchen und Frauen!

 

In der ÖFT-Bundesmeisterschaft besitzen alle Gymnastik-Begeisterten eine Plattform, die ihren Sport lieben, aber den Weg zur Elite nicht gehen können oder wollen. ÖFT-Präsident Prof. Friedrich Manseder: „Die Leistungen waren durch die Bank viel besser, als ich erwartet hätte. Alle waren mit Feuereifer dabei. So viele lachende Gesichter tun dem Sport gut!“