10.08.2018

Turn-Herren auf Rang 22

Im Teambewerb trat Österreich mit Vinzenz Höck (St), Daniel Kopeinik (T), Severin Kranzlmüller (OÖ), Johannes Mairoser (T), Matthias Schwab (V) an. Das ÖFT-Quintett erreichte mit einer soliden, jedoch nicht fehlerfreien Leistung den 22. Rang unter den Turnern aus insgesamt 36 Ländern. Nationaltrainer Petr Koudela: „Ich bin mit meinem Team sehr zufrieden, das war ein starker Wettkampf auf hohem Schwierigkeitsniveau und mit ausgeprägtem Team-Spirit.“

 

Sportdirektor Leimlehner erläutert: „Wir sind sehr professionell aufgetreten. Alle Übungen waren bereits auf international hochklassigem Niveau. Es fehlt nicht viel, um mit den Top-10-Ländern Europas mitzuhalten. Da wir den Schwierigkeitsgrad nun haben, können wir an der Ausführung arbeiten, müssen diese spezifischen Noten steigern. Ich glaube, das ist schon bis zum nächsten Großereignis, der WM im Herbst möglich. Dann schaut auch das Teamresultat sehr vielversprechend aus. Alles lässt auf eine erfolgreiche Zukunft hoffen.“

 

Bei der Beurteilung des Teamergebnisses zu beachten ist, dass mit Alexander Benda und Michael Fussenegger zwei Leistungsträger im Vorfeld verletzt ausgefallen waren. Im EM-Wettkampf selbst musste zusätzlich der beste Bodenturner Matthias Schwab nach einem „Stich im Fuß“ beim Barrenabgang kurzfristig durch Severin Kranzlmüller ersetzt werden. Am Sprung biss Schwab die Zähne zusammen, doch ein anderer stürzte. Alleine dieser Sturz beim Schlussgerät kostete Österreich drei Teamplätze.

 

Nach zwei 21. Plätzen bei den letzten Team-Europameisterschaften 2016 und 2014 verblieb die ÖFT-Auswahl demnach im selben Bereich, kam nicht an den 13. und 14. Rang davor heran. Nach der Team-Qualifikation in Glasgow führt Titelverteidiger Russland deutlich vor Lokalmatador Großbritannien und Deutschland. Die besten acht Länder bestreiten am Samstag das Teamfinale um die Medaillen.


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