28.05.2018

Schulschach: Österreich-Finale im Montafon

Für drei Tage wird die Montafongemeinde zum Schauplatz des Schulschach-Bundesfinales der Volksschulen. Bildungslandesrätin Barbara Schöbi-Fink hat am Montag (28. Mai) im Schulsportzentrum die rund 50 teilnehmenden Volksschülerinnen und Volksschüler begrüßt, die im Turniermodus in zehn Schulteams antreten werden. Am Start sind junge Schachbegeisterte aus allen neun Bundesländern. "Schach fördert die Konzentration, hat positive Auswirkungen auf die Gedächtnisleistung und verbessert analytisch-strategische Fähigkeiten. Außerdem werden wichtige Werte wie Fairness vermittelt", erklärte die Landesrätin.

Aufgrund seiner Komplexität und Dynamik nimmt das Schachspiel, das seit mehr als einem Jahrtausend gespielt wird, an der Schnittstelle von Kultur, Wissenschaft, Sport und Spiel eine besondere Stellung ein. Gerade für Kinder und Jugendliche sei das Spiel etlichen wissenschaftlichen Studien zufolge wertvoll, einerseits in der Persönlichkeitsbildung und andererseits in Sachen Förder- und Bildungsunterstützung.

Höhepunkt im schulischen Leben

Schulsportbewerbe wären vielfach Höhepunkte im schulischen Leben, führte die Landesrätin aus: "Das gilt auch für den Denksport. Die Bewerbe in und zwischen den Schulen bieten abseits von Vereinen die Möglichkeit, Wettkämpfe zu erleben und zu meistern", so Schöbi-Fink.

Bundesfinale in Vorarlberg

Über die Durchführung des Bundesfinales in Vorarlberg zeigte sich die Landesrätin erfreut. Insgesamt zehn Mannschaften werden sich in spannenden Duellen messen. Am Mittwoch (30. Mai) werden die Siegerinnen und Sieger gekürt. Für Vorarlberg sind mit der Volksschule Dornbirn-Rohrbach und der Volksschule Mäder gleich zwei Teams am Start. Im Namen des Landes wünschte Schöbi-Fink allen Turnierteilnehmerinnen und -teilnehmern einen erfolgreichen Verlauf und erfolgreiche Partien. Den Pädagoginnen und Pädagogen sowie dem Organisationsteam um Reinhard Foster und Gerhard Ludescher dankte sie im Namen des Landes ganz herzlich.