15.07.2020

Sportdirektor von den Ländle-Ringern angetan

Der Inzinger Benedikt Ernst hat nach seiner Ernennung zum neuen Sportdirektor und Bundestrainer für den griechisch-römischen Stil das Ländle besucht. Im Vordergrund standen viele Gespräche, darunter auch mit Kai Nöster, hauptamtlicher Landestrainer und Sportdirektor des RSVV, sowie Präsident Martin Klien. 

Seit der Umstrukturierung des ÖRSV in Wagrain war es der erste Austausch mit Ernst, der auch den intensiven Dialog mit den Kaderathleten des RSVV und den Vereinsvertretern suchte. Auch besuchte der neue ÖRSV-Sportchef der Griechisch-Römisch-Spezialisten ein Training im Ringerleistungszentrum Götzis. „Dort haben wir uns sportlich gut mit unseren Ringern präsentiert“, zieht Kai Nöster nach den beiden Tagen ein rundum positives Resümee. Besonders beeindruckt war Ernst über die enorme Trainingsbeteiligung. „Wir hatten mehrere interessante und vielversprechende Gespräche. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit“, so Nöster in Richtung des neuen ÖRSV-Sportdirektors. Für Ernst selbst sei der Aufenthalt in Vorarlberg sehr aufschlussreich gewesen. „Die Sportler sind sehr motiviert und auch gespannt, wie wir den Bereich im griechisch-römischen Stil neu aufbauen.“ Primär sollen nun auch Taten folgen. Sportliche Ziele werden abgesteckt. „Es gibt Athleten, die die Olympischen Spiele nicht als Fokus sehen. Wir brauchen aber auch für unsere Kaderathleten adäquate Trainingspartner“, hat Benedikt Ernst bereits mit Deutschen Ringer-Bund und dem ungarischen Verband Kontakt aufgenommen. Für Ende August oder Anfang September sei im Ausland eine Trainingsmaßnahme geplant.

Besonders wichtig ist dem neuen Bundestrainer auch die Zusammenarbeit und der Austausch mit den Vereinen im Ländle. „In meiner neuen Rolle habe ich mehr Möglichkeiten. Ich kenne die Strukturen in unserem gesamten Land. Von daher ist es entscheidend, Vereine und Landesverbände zu integrieren und involvieren.“ Die Basis müsse mit der Verbandsspitze kooperieren, sonst gebe es ein riesiges Problem. „Wenn wir das schaffen und wir zusammen etwas bewegen können, haben wir eine Win-Win-Situation.“

In dieser Woche hat sich auch Jörg Helmdach in Vorarlberg angekündigt. Er selbst verantwortet als Sportdirektor und Bundestrainer den Freistilbereich.