17.01.2020

Training in den USA

Simon Hartmann (links) und Johannes Ludescher trainieren derzeit in den USA / Foto: Nöster.

Für jeden Ringer ist es ein absolutes Highlight dort einmal vor Ort zu sein: Die Rede ist vom Hauptolympiastützpunkt der Amerikaner in Penn State (Pennsylvania). Derzeit kommen die beiden Vorarlberger Johannes Ludescher und Simon Hartmann (beide KSK Klaus), zusammen mit Simon Marchl, Gabriel Janatsch (beide A.C. Wals) und Bundestrainer Lubos Cikel in den Genuss.

Simon Hartmann ist zum ersten Mal jenseits des Atlantiks und außerhalb von Europa. „Für mich ist das schon eine Ehre“, sagt der Freistilspezialist des KSK Klaus und kommt dabei ins Schwärmen. Denn Mannschaftskollege David Halbeisen war schon einmal dort, im berühmten Ringercollage der USA. Halbeisen erzählte viel, machte ihn sehr neugierig. „Hier ist es ganz normal, morgens früh aufzustehen und eine Trainingseinheit zu absolvieren“, so Hartmann. In erster Linie sei es für ihn eine Art Standortbestimmung. „Dort sehe ich, wo ich derzeit stehe“, ist der Ringer des KSK Klaus ohne jeglichen Druck in die USA geflogen. Er müsse niemanden etwas beweisen. Bis zum 31. Jänner werden die beiden Sportler aus dem Ländle jede Menge Erfahrungen sammeln und sich mit den US-Boys austauschen. Denn Ziel beider Kaderathleten ist es, sich in allen Bereichen weiterzuentwickeln. „Wir haben nicht nur andere Trainingspartner, sondern genießen dort auch eine ganz andere Mentalität“, weiß Johannes Ludescher, dass die Amerikaner physisch und psychisch sehr stark sind. „Wir können viel von ihnen lernen“, ist der Schwergewichtler überzeugt. Hartmann ergänzt: „Sie haben ihren ganz eigenen Ringstil. Da läuft vieles über die Schnelligkeit. Ich bin überzeugt, dass ich einiges von den US-Ringern abschauen kann.“ Die lange Zeit in den Staaten will er auch nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen. Johannes Ludescher hat dagegen ein Ziel: Er bereitet sich in den USA auf die beiden für ihn wichtigen Qualifikationsturniere für Olympia vor. „Ich bin fit und freue mich sehr auf die Einheiten“, so Ludescher vor dem Abflug nach Pennsylvania. Auch Kai Nöster, Sportdirektor und hauptamtlicher Landestrainer des RSVV, hat sich noch mit beiden Athleten unterhalten. „Mir war es wichtig, ihnen zu verdeutlichen, dass auf sie ein besonderes Training wartet und sie es genießen sollen. Allerdings dürfen sie sich in den USA auch nicht überanstrengen. Sie brauchen auch die notwendige Ruhe.“ Nöster wird mit seinen beiden Kaderathleten stets in Kontakt bleiben.

 


   

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