01.12.2019

Klaus verliert klar

Der KSK Klaus hat im Kampf um die österreichische Meisterschaft in der Blaguss-Bundesliga den ersten Finalkampf verloren. Vor eigenem Publikum unterlagen sie gegen Rekordmeister A.C. Wals mit 22:34. Insgesamt gewannen die Klauser nur fünf der insgesamt 14 absolvierten Einzelbegegnungen.

 

Die Halle kochte und bebte vor Beginn des ewigen Duells „David gegen Goliath“. 500 Zuschauer erlebten einen unvergesslichen Kampfabend, wobei für KSK-Sportchef Bernd Ritter die Niederlage zu hoch ausgefallen ist. „Die Freistilrunde verlief nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten.“ Drei Einzelsiege gingen hier auf das Konto der Vorarlberger, wobei im Limit bis 77 und 100 Kilo keine Mannschaftspunkte erkämpft wurden. Sehr bitter war das Duell von Dominic Peter, der gegen Amer Hrustanovic zwar mit 2:1 führte, doch wenige Sekunden vor Ablauf der sechsminütigen Kampfzeit vom Walser auf beide Schultern gedrückt wurde. „Nach dem Kampf war ich von mir selbst sehr enttäuscht. Durch eine Unkonzentriertheit habe ich das Duell abgegeben“, zeigt sich Peter sichtlich konsterniert. „Solche Fehler können passieren, doch nicht im Finale. Das gibt mir am meisten zu denken“, ist der 26-Jährige selbstkritisch. Zur Pause führten die Gladiatoren aus dem Salzburger Land mit 16:13.

 

In der Runde der Griechisch-Römisch-Spezialisten blieben nur Stefan Steigl (77 kg) und Shota Glonti (57 kg) aus Sicht des Gastgebers siegreich. Klaus erkämpfte sich hier insgesamt neun Mannschaftspunkte. Bernd Ritter hebt nach dem verlorenen ersten Finalkampf besonders drei Athleten hervor: Die erfolgreichen Abdulnasir Deshen, Stefan Steigl und Raphael Jäger, der trotz seiner 3:5-Punkteniederlage gegen Bence Kovacs einen starken Kampf zeigte.


„Wir geben nicht auf“, sagt Bernd Ritter in Richtung des A.C. Wals. Es werde extrem schwer, den Rückstand aufzuholen. Doch zeigt sich der Sportchef trotzdem optimistisch. „Wir wollen den Sieg in Wals. Ob es sich ausgeht, müssen wir dann sehen.“ In der bevorstehenden Trainingswoche wird der Hinkampf gegen die Gladiatoren nochmals genauer analysiert, ehe dann der KSK Klaus Verantwortliche, Trainer, Ringer und Fans auf den Rückkampf einschwört.