25.11.2019

KSV Götzis verliert
Kampf um Platz drei

Am Ende hat es nicht gereicht: Im Kampf um den Bronzeplatz in der Blaguss-Bundesliga hat der KSV Götzis auch den Rückkampf gegen den RSC Inzing verloren. Beim 26:30 gegen die Tiroler war es am Samstagabend diesmal knapper als bei der deutlichen 16:40-Abfuhr in Tirol.

 

„Wir haben bei unserem letzten Heimkampf nochmals gezeigt, dass die hohe Niederlage im Hinkampf nicht sein musste“, resümiert der Sportliche Leiter des KSV, Matthias Kathan. Vor rund 400 Zuschauern gewann Götzis insgesamt sechs Einzelkämpfe. Inzing war bei den Griechisch-Römisch-Spezialisten nur im Limit bis 62 und 100 Kilo erfolgreich. Hier gewannen Hamsat Asuchanov und Mihaly Nagy technisch überlegen. Bei den Freistilern lief der Auftritt für den Gastgeber bei Weitem besser. Simon Ender (68 kg), Kurban Isaev (77 kg), Mihaly Nagy (88 kg) und Lukas Hörmann (130 kg) holten zwar jeweils vier Mannschaftspunkte, doch um Inzing insgesamt den Gesamtsieg streitig zu machen, reichte es leider nicht. „Im Rückkampf war es ein deutlich knapperes Ergebnis“, sagt Kathan. „Ich hoffe, wir konnten uns mit spannenden Kämpfen aus der Saison 2019 verabschieden, auch wenn es nicht für einen Stockerlplatz gereicht hat.“

 

Die Spannung im Rückkampf zwischen dem AC Magic Fit Hörbranz und dem KSV Söding war zwar raus, dennoch konnten die Vorarlberger den 51:8-Sieg im Vorkampf sogar noch übertrumpfen. Mit 53:3 demontierte der AC vor 200 Zuschauern die Steirer. Insgesamt erkämpfte sich Hörbranz 110 technische Punkte und sieben Schultersiege. Einziger Schönheitsfleck war die Niederlage von Stefan Huster gegen Wolfgang Frühwirth im Schwergewicht bis 130 Kilo im Freien Stil. Sonst boten die Hörbranzer einen starken Aufttritt gegen Söding, die die Gewichtsklassen bis 68 kg/Griechisch-Römisch und Freistil unbesetzt ließen. Hörbranz holte sich den fünften Platz.

 

In der Zweiten Bundesliga haben die Juniors des KSV Götzis die Saison als Vizemeister beendet. Im Rückkampf verloren die Vorarlberger gegen den A.C. Wals mit 18:25 und beendeten das Aufeinandertreffen mit einem 50:36. „Wals hat sich den Vorsprung nicht mehr nehmen lassen und hat genauso aufgestellt, dass es reicht“, so Matthias Kathan. Er bescheinigt seinen Ringern aber eine tolle Leistung über die gesamte Saison, „sonst wären wir nicht bis ins Finale gekommen.“

Höhepunkt in der Mannschaftsrunde ist nun der Finalkampf um den Titel in der Blaguss-Bundesliga. Am kommenden Samstag stehen sich der KSK Klaus und Rekordmeister A.C. Wals gegenüber, ehe am 7. Dezember der finale Rückkampf im Salzburger Land stattfindet.