29.10.2017

Hanna Devigili erreichte das Viertelfinale



Nach der Silbermedaille zum Auftakt von Patricia Bahledova (KC Höchst) und dem siebten Platz am Vortag von Marijana Maksimovic (KARATE HOFSTEIG) , stieg am vierten Wettkampftag ein absoluter Youngster in den Wettkampf der WKF Nachwuchs-Weltmeisterschaft 2017 in Spanien ein.

Die 14-Jährige Sportgymnasiastin Hanna Devigili (KC Götzis) – erst seit vier Monaten in der Kadetten Klasse startberechtigt – lieferte bei ihrem ersten Großereignis eine tolle Talentprobe ab und schied nur durch eine kleine Unachtsamkeit im Viertelfinale aus.

In ihrer Kategorie Kumite Cadets -54 kg (47 Teilnehmer/Nationen) lies sie schon in der ersten Runde Großes erhoffen, lies der Italienerin Martina Boselli keine Chance und siegte mit 4:0. In der zweiten Runde packte sie ihr ganzes Repertoire aus und sicherte sich schon vor Kampfende gegen Maria Arsenio (Portugal) mit 10:1 die nächste Runde. Nach einem 5:3 gegen Venla Karttunen aus Finnlandin in der dritten Begegnung, wartete im Viertelfinale Zoja Zimnikovalova aus der Slowakei.
Diesen Kampf beherrschte die junge Fraxnerin vom Anfang an, geriet zwar mit einem Gegenpunkt in Rückstand und holte gleich darauf, mit zwei Beintechniken zum Körper der Gegnerin, vier Punkte auf.
Doch wenige Sekunden vor Schluss, lies sich das Vorarlberger Nachwuchstalent zu einer weiteren Passivität hinreisen, diese wurde von den Schiedsrichtern gleich geahndet und führte zu einer Disqualifikation in dieser Begegnung.

Da die Slowakin den darauffolgenden Finaleinzug verpasste, blieb Hanna Devigli die Trostrunde verwehrt. Somit sind die Nachwuchs-Weltmeisterschaften 2017 für die Vorarlberger Sportler schon wieder Geschichte.
„1 x Silber, 1 x 7. Platz und ein Viertelfinal aus sind ein deutliches Zeichen für die sehr gute Nachwuchsarbeit bei uns in Vorarlberg und im Österreichischen Bundesverband ÖKB. Auf diese Ergebnisse werden wir aufbauen und den Schwung für die kommenden EKF Cadets, Juniors & U21 Europameisterschaften im Februar 2018 in Sochi mitnehmen“ resümiert KV Sportdirektor Gerhard Grafoner.


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