19.02.2017

Alper Deger unter
den 16 Besten

Bei den diesjährigen 44. EKF Europameisterschaften der Juniors, Cadets und U21 - die in der bulgarischen Hauptstadt Sofia stattfand - erreichte Alper Deger von den Vorarlberger Karatekas, das beste Ergebnis.

In seiner Paradedisziplin Kata Juniors überzeugte der Höchster in den beiden Vorrunden Begegnungen. Sowohl gegen seinen tschechischen Kontrahenten Tamborlani, als auch gegen den Russen Tcymbal konnte sich Alper mit 5:0 überzeugend durchsetzen. Für alle Beteiligten unverständlich war jedoch die knappe Schiedsrichterentscheidung bei der Achtelfinalbegegnung mit Smoliga aus der Slowakei. Nach einer weiteren souveränen Leistung musste er sich mit 2:3 geschlagen geben. Da der Slowake in der weiteren Runde verlor, blieb für Alper die Trostrunde leider verwehrt.

Keine Chancen auf ein Weiterkommen hatte das Kata Team U21 um Vincent Forster (KARATE HOFSTEIG) mit seinen beiden Teamkollegen Christoph und Lukas Buchinger aus Oberösterreich. Durch einen verpatzen Start und fehlender Synchronität im weiteren Verlauf der Kata blieb den Kampfrichtern gar nichts anderes übrig, als für das polnischem Team die Fahnen zu heben. Auch die Polen verloren in der nächsten Runde und belegten schlussendlich den 5. Endrang.

Einen super Start legte die einzige Vorarlberger Kumite Sportlerin Vivien Moric vom KC Höchst hin. Gegen die Fünftplatzierte der letzten beiden Kontinentalen Meisterschaften Halodova Veronika aus Tschechien ließ Vivien nichts anbrennen, verteidigte souverän und holte sich insgesamt vier Punkte. In der zweiten Runde tat sie sich mit ihrem zurechtgelegten Konzept etwas schwerer. Weder ihre Gegnerin Vangelova aus Bulgarien, noch sie selbst konnte in der regulären Kampfzeit einen Punkt holen. Der Schiedsrichterentscheid ging leider zu Ungunsten der Höchsterin mit 1:4 aus. Auch ihr blieb die Trostrunde verwehrt.

Dennoch war es für die österreichische Equipe eine erfolgreiche Europameisterschaft. Nach vier verlorenen kleinen Finalis konnte sich am Schluss doch noch ein Erfolg einstellen. Im letzten Bronzemedaillenmatch erlöste die Wienerin Mariam Elaswad die Auswahl von KARATE AUSTRIA. Mit einem 5:3 Sieg gegen die Italienerin Lallo holte sie sich sensationell die Bronzemedaille!

„Der Teilnehmerrekord von über 1200 Sportlern aus 50 Nationen ist für mich das erste Anzeichen vom Ausmaß, das ein Olympische Sportart mit sich bringt. Unsere Sportler haben durch knappe Entscheidungen gezeigt, dass sie im internationalen Feld mithalten können, sich jedoch auf den Lorbeeren auszuruhen, wäre der falsche Ansatz. Jetzt heißt es, die Ärmel hochkrempeln und mit Volldampf weiterarbeiten“ resümiert der Sportdirektor von KARATE VORARLBERG, Gerhard Grafoner.


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