26.11.2017

Bronze für Adriana

Adriana Mathis

Große Klasse bei den „1er Damen“ - Bronzemedaille für Adriana Mathis
Es kam zum erwarteten Zweikampf der beiden deutschen Starterinnen. Viola Brand legte mit 183,29 Punkten ein um knapp 3 Punkte besseres Ergebnis als in der Qualifikation vor. Ihre Konkurrentin Milena Slupina, das erste Mal an einer Weltmeisterschaft, legte nach und fixierte mit fast einem Punkt Vorsprung den Sieg und durfte mit Stolz das Regenbogentrikot anziehen. Die Weltmeisterin von 2015 Adriana Mathis, Österreich, zeigte nach ihrer langen Verletzungspause wieder stark ansteigende Form und eine sehr  schöne Kür. Damit wurde sie mit Bronze belohnt. Die beiden Konkurrentinnen aus Deutschland waren aber nicht einzuholen. Seraina Waibel aus der Schweiz musste als Erste dieser Vier auf die Fahrfläche, verpatzte aber ihren Auftritt und wurde Vierte.

Endergebnis „1er Damen“
1.    Milena Slupina/GER    184,22 Pkt.
2.    Viola Brand/GER        183,29 Pkt.
3.    Adriana Mathis/AUT    170,10 Pkt.
4.    Seraina Waibel/SUI        140,63 Pkt


Radball Gruppe B entschieden – Überraschungssieger aus Liechtenstein
Eine große Überraschung gelang dem erstmals an der WM startenden Radballteam aus Liechtenstein. Lukas und Markus Schönenberger haben durch ihre Mama liechtensteinische Wurzeln. Mit einer großartigen Leistung haben sie das gesamte Gruppe B Turnier beherrscht und ohne Punkteverlust den Gruppensieg errungen. Sie spielen morgen in der Relegation gegen die Letzten der Gruppe A, Frankreich, um den Aufstieg in die Königsklasse.


Vorrunde der „1er Männer“ gestartet
Von den insgesamt 22 Teilnehmern im „1er Herren“ war rund ein Drittel bereits am Start. Es gab keine großen Überraschungen. In Führung liegt nach 12 Startern Wa Kin Chang aus Macao mit 119,51 Punkten. Der Wettbewerb wird am Sonntag fortgesetzt und ebenfalls mit dem Finale der vier Besten abgeschlossen.


 „2er-open“ – Doppelsieg für Deutschland, Österreich auf Rang vier
Am Abend gab es noch die Entscheidung im „2er open“. Sie wurde zu einer klare Angelegenheit für die beiden Teilnehmer aus Deutschland. Serafin Schefold/Max Haselmann gewannen mit 164,28 Punkten überlegen vor Andre und Benedikt Bugner mit 153,76 Punkten. Nachdem das Paar Lukas Burri und Fabienne Hammerschmidt aus der Schweiz eine sehr saubere Kür zeigten, wurden sie verdient Dritte. Für die jungen Österreicher Marcel Schnetzer und Jana Latzer blieb der undankbare 4. Endrang. Mit einer persönlichen Bestleistung in der Vorrunde und einer tollen Kür im Finale haben sie eine Empfehlung für die Zukunft abgegeben.

Endergebnis „2er open“
1.    Serafin Schefold/Max Haselmann/GER        164,28 Pkt.
2.    Andre und Benedikt Bugner /GER        153,76 Pkt.
3.    Lukas Burri/Fabienne Hammerschmidt/SUI    145,43 Pkt.
4.    Marcel Schnetzer/Jana Latzer/AUT        128,89 Pkt.


Radball – Österreich Vorrundensieger
Bei den Radballern wurden am Samstag die restlichen Gruppenspiele ausgetragen. Einmal mehr war das Team Österreich mit Patrick Schnetzer/Markus Bröll sehr stark. Nach Siegen über Frankreich (7:0) und Tschechien (11:3) gab es gegen das Team von Deutschland mit Bernd und Gerhard Mlady nach spannendem Spiel ein gerechtes 3:3. Das Schlussspiel zwischen Österreich und der Schweiz mit Roman Schneider und Dominik Planzer war lange Zeit offen und die Schweiz lag sogar mit 3:2 in Führung. Die 2. Halbzeit gehörte aber den Österreichern und sie siegten letztendlich knapp aber verdient mit 5:3.

Ergebnis der Vorrunde Radball Gruppe A
1.    Österreich    Patrick Schnetzer/Markus Bröll    13 Pkt. 38 : 13 Tore
2.    Schweiz    Roman Schneider/Dominik Planzer    12 Pkt. 28 : 13 Tore
3.    Deutschland    Gerhard Mlady/Bernd Mlady    10 Pkt. 20 : 14 Tore
4.    Tschechien    Jiri Hrdlicka sen./ Jiri Hrdlicka jun.      6 Pkt. 20 : 31 Tore
5.    Belgien    Brecht Damen/Niels Dirikx      1 Pkt. 13 : 30 Tore
6.    Frankreich    Quentin Seyfried/Benjamin Meyer      1 Pkt. 06 : 24 Tore

Aus diesem Ergebnis resultiert die Spielfolge für den Schlusstag:
Schweiz – Belgien, Deutschland – Tschechien, die Sieger spielen im Halbfinale, für das sich Österreich direkt qualifiziert hat.