21.08.2016

Julia Grabher erreicht bisher größtes Finale ihrer Karriere

STEFAN BERGMANN | Einmal hatte Julia Grabher (WTA 317) bereits die Chance gehabt, das Endspiel eines 25.000-US-Dollar-Events zu erreichen. Im Frühjahr dieses Jahres machte ihr die Bulgarin Isabella Shinikova (WTA 146) in Chiasso (Schweiz) aber noch einen Strich durch die Rechnung. Diesmal hat es in Leipzig (Deutschland) für die junge heimische Hoffnung aber geklappt: Die 20-Jährige besiegte bei den Leipzig Open 2016 im Semifinale die ebenso ungesetzte Olga Ianchuk (WTA 324) aus der Ukraine nach 1:38 Stunden mit 6:1, 7:5. In ihrem nun ersten Endspiel dieser Turnierkategorie bekommt es die Vorarlbergerin entweder mit der erst 16-jährigen russischen Qualifikantin Olesya Pervushina (WTA 611) oder mit der auf vier gesetzten Niederländerin Arantxa Rus (WTA 262), die 2012 im WTA-Ranking bereits auf Position 61 zu finden war, zu tun.

Grabher holte sich – auch dank zweier Doppelfehler im zweiten Aufschlagspiel ihrer Halbfinalkonkurrentin – schnell eine 4:0-Führung mit Doppelbreak. Ein drittes durchbrochenes Servicegame der 21-jährigen Dame aus Kiev machte den ersten Satz zur leichten Übung für die Österreicherin. Auch im zweiten Durchgang lag die Dornbirnerin bereits mit 5:1 in Front, musste dann jedoch ihrerseits zweimal das Service abgeben. Beim 5:5-Gleichstand konsolidierte sich Österreichs aktuelle Nummer drei aber wieder und nahm Ianchuk ein letztes Mal zu 15 deren Service zum Matchgewinn ab. Mit dem Erreichen des Endspiels sind der heimischen Zukunftshoffnung nun 30 WTA-Punkte und eine Verbesserung auf etwa Position 280 im Damen-Ranking sicher.


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