04.11.2019

Wolfurt verliert im Penaltyschiessen

Die Euphorie nach dem Derbysieg vergangene Woche hielt weiter an und so konnten die Bartes-Schützlinge auch auswärts beim Tabellenzweiten, dem HC Montreux, einen Punkt ins Ländle entführen. Keineswegs mit großem Respekt vor dem Titelmitfavoriten aus  Montreux, starteten Zehrer & Co munter drauf los und sorgten  wie deren gegenüber, für mächtig Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Sowohl der ehemalige Schweizer Nationaltorhüter Vizio Jean-Pierre als auch sein Pardon im Kasten der Hofsteiger, Manzanero  Oriol, hielten bis zur 22. Spielminute dicht. Unmittelbar vor dem Halbzeit-Unterbruch waren es dann aber noch die Gastgeber, in Person von Pujals Marine Esteve, welcher seine Farben mit einer komfortablen 2:0 Führung in Führung bringen konnte. Mit dem ersten Angriff nach dem Pausentee war Kapitän Zehrer zur Stelle und konnte zum umjubelten Anschlusstreffer anschreiben. Ab Minute 27 zündete sodann Wolfurt-Toptorschütze Bosch sein Feuerwerk und versenkte die Kugel, innert 6 Spielminuten, gekonnt drei Mal im Tor der Mannen vom Genfersee. Der Ausgleichstreffer zum 4:4 durch  Armero Marc bedeutete sodann auch den Endstand nach 50 gespielten Minuten. Auch die 10 minütige Verlängerung brachte  keinen Sieger hervor und so musste jene Mannschaft die noch einen Extrapunkt einstreichen dufte im Penaltyschießen ermittelt werden. Ferreira Sousa Tiago traf einmal mehr vom Penaltypunkt, wodurch es dem HC Montreux vorbehalten war den Extrapunkt in der heimischen Hockeyarena behalten zu dürfen.

„Wir haben uns auf dem unbekannten Tarar inkl. Parkettboden schnell gut eingefunden und haben einer absoluten Topmannschaft gespickt mit starken Imports sehr gut geschlagen. Mit ein bisschen mehr Glück wäre uns fast die nächste Überraschung geglückt“ – so ein hoch zufriedener Manuel Niederracher.

NLA, HC Montreux - Raiffeisen RHC Wolfurt 5:4 n.P. (2:0)
Oriol Manzanero, Rohner Elias; Aurel Zehrer (1), Jaume Bartes ,
Robin Wolf, Iker Bosch (3), Daniel Zehrer,  Kilian Laritz,
Jean Carlos Theurer
Betreuer: Manuel Niederacher