09.05.2016

Nur Rang vier für letztjährigen Vizemeister

Nichts wurde es aus dem erhofften Finaleinzug und dem möglichen Gewinn des Meistertitels in der Basketball-Westliga für die Eisenstein Baskets Feldkirch. Die Montfortstädter müssen sich nach zwei äußerst knappen Niederlagen mit Rang vier begnügen. Katerstimmung herrscht ab der gezeigten Leistung aber nicht im Lager der Feldkircher. „Wir haben uns teuer verkauft. Am Ende hat das Glück leider etwas gefehlt, aber so ist der Sport“, resümiert Eisenstein Baskets Spielertrainer Markus Büchele. 


Im Halbfinale mussten sich die Vorarlberger der Turnerschaft Innsbruck knapp mit 76:70 geschlagen geben, obwohl die Eisenstein Baskets mehrheitlich das Spiel unter Kontrolle hatten. „Wir haben zwischendurch mit +10 Punkten geführt, aber am Ende hatten die Innsbrucker das Momentum auf ihrer Seite. Sie spielten sehr schnörkellos und sehr effektiv – auch im Finale, das sie gegen den SVO gewannen“, so Büchele. 

Etwas ausgelaugt vom kräfteraubendem Halbfinale mussten sich die Feldkircher auch im Spiel um Platz drei hauchdünn geschlagen geben. Im Gegensatz zum Match gegen die Innsbrucker mussten die Baskets gegen Zell fast konstant einem kleinen Rückstand hinterherlaufen, konnten aber mit einem 10:4-Run bis 20 Sekunden vor Spielende mit einem Punkt in Führung gehen. Salzburgs Michi Aigner nahm dann das Heft in die Hand und versetzte drei Sekunden vor Spielende mit seinem Korb zum 71:70-Endstand den Todesstoß für die Montfortstädter.


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