21.12.2015

Lions können auch beim Charity nicht gewinnen

Viel vorgenommen hatten sich die Raiffeisen Dornbirn Lions für das letzte Spiel des Jahres. Gegen die Basket Flames sollte die Trendwende geschafft werden, doch es kam alles ganz anders. Die Gastgeber starteten spektakulär in das Spiel der großen Hoffnung. Fabio Thaler hämmerte per Dunking den Ball zur ersten Führung. Bereits in den nächsten Minuten verabsäumten es die Lions, sich deutlich abzusetzen. Vier Gegenangriffe ließen die Löwen ungenutzt und statt einer komfortablen Führung stand es nach 4 Minuten nur 6:5 für die Gastgeber. Und die Flames brannten anschließend offensiv ein kleines Feuerwerk ab, setzten mit der 28:16-Führung ein erstes Ausrufezeichen. Oberlegen agierten die Wiener am Offensivrebound, fanden immer wieder zweite Chancen und nahmen den Lions den Elan der ersten Minuten. Im 2. Abschnitt kämpften sich die Gastgeber nochmals heran. Sukzessive schmolz der Vorsprung der Gäste und bis zur Pause lag man wieder auf Schlagdistanz. Nach dem Wechsel blieb das Spiel zunächst spannend und eng. Ab der 5. Minute ließen die Löwen aber wie so die notwendige Konstanz und Konzentration vermissen. Viele unnötige Ballverluste und eine schlechte Wurfauswahl führten zu einem 10-Punkte-Rückstand. Inzwischen waren mit Dodig, Thaler und Tobar alle großen Spieler foulbelastet, was der gegnerische Center Gavranic eiskalt ausnützte. Er erzielte die ersten 6 Punkte für seine Mannschaft und brach den nun völlig verunsicherten Löwen endgültig das Genick. Jetzt sind die Löwen froh, dass es in die Weihnachtspause geht. „Wir haben einen sehr schweren Herbst vor uns und die Pause tut allen hoffentlich gut. Jetzt können wir unsere Blessuren ausheilen und mit neuem Mut in das kommende Jahr starten. Wir werden in diesen verbleibenden Spielen weiter hart arbeiten und dann sehen, wer zu uns passt und wer nicht“, gibt Markus Mittelberger die Marschroute für das kommende Jahr vor.

Raiffeisen Dornbirn Lions – Basket Flames 60:79 (16:28, 38:41, 48:59)

Lions: Tobar 12, Stadelmann 10, Thaler 9

Flames: Gavranic 27, Germ, 14, Nadjanovic 13


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