16.11.2015

Ländle-Nachwuchs mit wechselndem Erfolg

Bei den Österreichischen Meisterschaften (ÖMS) waren an diesem Wochenende sowohl die U19 als auch die U16 Mannschaft im Einsatz.

U19 WAT 3 Capricorns Wien – U19 LZ Vorarlberg 81:98 (22:24, 54:44, 64:63)

Werfer: Gerstendörfer 34, Hünermann 25, Brajkovic 16. Holzer 9, Buljubasic 12, Kern 1.

Die Vorarlberger taten sich lange Zeit gegen die sehr aggressive Defensive der Wiener sehr schwer. Immer wieder zeigte das Pressing der Gastgeber Erfolg und das führte zu insgesamt 22 Ballverlusten. Mit Fortdauer des Spiels stellte sich unser U19-Team aber besser auf die Spielweise der Wiener ein. Im 3. Viertel wurde der Rückstand schnell reduziert und im letzten Viertel rollte das LZ Vorarlberg förmlich über die Gastgeber. Ausschlaggebend war die deutlich intensivere Verteidigungsarbeit. Während die Gastgeber in der ersten Hälfte 54 (!) Punkte erzielen konnten, waren es in der 2. Halbzeit nur noch 27. Dazu kam zu zunehmende Dominanz von Lions-Center Daniel Hünermann unter den Körben, der nicht nur 25 Punkte scorte, sondern sich auch 13 Rebounds fischte, während Lorenz Gerstendörfer von jenseits der Dreipunkte-Linie heiß lief. Insgesamt jagte der Smallforward 6 Dreipunkter bei 60% (!) Trefferquote durch den gegnerischen Korb. Coach Gomez freute sich über den Sieg, sieht aber noch einiges Verbesserungspotenzial im Team: „Wir sind sehr stark zurück gekommen, aber unser Defensiv-Level muss deutlich höher werden, wenn wir in dieser Lige etwas gewinnen können.“

U16 LZ Vorarlberg – U16 Dragons St. Pölten 45:75 (13:17, 6:23, 14:11, 12:24)

FLZ-Vorarlberg: Zumtobel 17 Punkte, Taferner S 10, Weber 8, Alimler 4, Brajkovic F.4, Plankel 2.

 St.Pölten: Kaltenbrunner 43, Abut 8, Grohsmann 7, Weigel 6, Blasch 5, Aschauer u. Dolkner je 2.

Die Gäste aus St. Pölten starteten gut ausgeschlafen mit einem 0:5-Run in das Spiel. Die Heimischen dagegen konnten erste in der 3. Minute das erste Mal anschreiben. Es entwickelte sich jedoch ein flottes Spiel und in der 8. Minute gleichen die Gastgeber zum 11:11 aus. Bis zum Viertelende konnten sich die Gäste trotzdem leicht absetzen. Das 2. Viertel kann aus Vorarlberger Sicht nur als desaströs bezeichnet werden.  Die Dornbirner vergaben eine Vielzahl leichter Punkte und leisteten sich viele Ballverluste, was vor allem Kaltenbrunner von den Dragons ausnützte. Er erledigte die Junglöwen praktisch im Alleingang und scorte in diesem Abschnitt 17 seiner insgesamt 43 Punkte. 

In der Pause dürfte  Coach Perez die richtigen Worte gefunden haben. So ging das 3. Viertel mit 14:11 an die Gastgeber. Die Gäste ließen sich allerdings die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und siegten letztendlich verdient.