06.12.2018

Bas-Comeback weckt neue Hoffnungen

In der ZWEITEN Basketball Bundesliga haben die Raiffeisen Dornbirn Lions am kommenden Sonntag, den 9.12.2018, um 17.00 Uhr die BBU Salzburg in der Ballsporthalle zu Gast. Die Mozartstädter kommen mit zwei verlorenen Spielen zum Westderby und brauchen unbedingt Erfolge, um im Kampf um die Play-Off-Plätze nicht frühzeitig ins Hintertreffen zu geraten. Die Salzburger stützen sich offensiv auf den griechischen Forward Dimitris Mouratouglou, der es im Schnitt auf 20,2 Punkte bringt, und auf den Spanier Guillermo Sanchez, der mit 9,4 die meisten Rebounds für sein Team pflückt und mit 18,9 Punkten zweitbester Scorer seines Teams ist.
Bei den Raiffeisen Dornbirn Lions freuen sich alle auf das Comeback von Timur Bas. Der Löwe, der in den letzten drei Jahren bei den Klosterneuburg Dukes in der ABL auf Korbjagd gegangen ist, gibt den Löwen in der Frontcourt-Rotation mehr Möglichkeiten und sorgt mit seiner Athletik auch für eine höhere Intensität. Nach einer ersten Trainingswoche darf man gespannt sein, wie sehr sich Timur in die neue Mannschaft bereits integriert hat. Überhaupt kann Coach San Miguel auf den gesamten Kader zurückgreifen und ist mit seinem Team sehr zufrieden. Vor allem die Dornbirner Guards Luka Kevric und Sebi Gmeiner sowie Powerforward Ivo Dodig sorgen mit ihren zuletzt gezeigten Leistungen für eine positive Entwicklung. Für Sonntag ist einzig Sebi Gmeiner fraglich, der an einer Schleimbeutelentzündung laboriert. Wer den Kapitän der Lions kennt, weiß aber, dass er alles daransetzen wird, um gegen Salzburg auflaufen zu können. Die Löwen wollen nach zuletzt zwei überzeugenden Siegen gegen Tabellenführer Mattersburg zuhause und in Eisenstadt den dritten Sieg, um sich damit weiter in Richtung obere Tabellenhälfte zu orientieren. Dass die kommende Begegnung keine einfache Aufgabe ist, weiß auch Ander Arruti, der Denker und Lenker des Dornbirner Spiels: „Salzburg ist ein schwieriger Gegner und wir brauchen viel Geduld. Wir freuen uns sehr, dass Timur in unserem Team ist, aber wir müssen mit dieser Veränderung auch umzugehen lernen. Die Liga ist so ausgeglichen, da ist jedes Spiel sehr wichtig.“


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