18.03.2018

Wurfschwäche als Ursache für Niederlage

Mistelbach Mustangs - Raiffeisen Dornbirn Lions 64:52 (8:16, 35:29, 47:42)
Lions: Vicens 17, Arruti 18, Brajkovic L. 7 (10 Reb), Gmeiner 3, Kevric 4, Jussel 3
Mustangs: Sismilich 20, Prachar 14, Obermann 8.

Die Raiffeisen Dornbirn Lions haben die Trendwende nicht geschafft und verlieren bei den Mistelbach Mustangs mit 64:52. Dabei haben die Löwen vor allem im 1. Viertel sehr gut begonnen. Arruti&Co führten mit 8:16 und profitierten dabei von den sehr unsicher agierenden Gastgebern. Die fangen sich allerdings im 2. Viertel und gleichen mit einem 9-1-Lauf aus. Die Lions können viertelübergreifend aus 11 Angriffen nur einen Freiwurf versenken, führen aber nach 13 Minuten immer noch 13:20. Die Wurfquote der Löwen sinkt allerdings weiter in den Keller, trotzdem führen die Mistelbacher in der 19. Minute lediglich mit 31:29, lassen aber zum Viertelende noch zwei Körbe zum 35:29 folgen. Nach der Pause geht das Spiel zerfahren weiter, auf beiden Seiten lässt die Offensive zu wünschen übrig. Als in der 21. Minute Ondrej Dygryn und in der 23. Minute Ivo Prachar ihr jeweils 4. Foul ausfassen, scheint die Partie zugunsten der Löwen zu kippen. Die Mannen von Coach Merino verkürzen bis zur 29. Minute auf 42:44, doch die Niederösterreicher schaffen wieder einen kleinen Vorsprung auf 49:44. In den nächsten zwei Minuten lassen die Löwen wieder 5 Angriffe ohne Korberfolg aus, aber auch die Gastgeber können aus der Wurfschwäche der Löwen kein Kapital schlagen. Bis zur 35. Minute verkürzen die Dornbirner noch einmal auf 51:47. In den nächsten drei Minuten fällt dann aber die endgültige Entscheidung. Die Lions produzieren 4 Ballverluste und lassen so den entscheidenden 7:0-Lauf der Heimmannschaft zu und stehen in der Best-of-Three-Serie mit dem Rücken zur Wand. Mit insgesamt nur 33% Trefferquote vom Zweier und 20% vom Dreier liefern die Löwen ausgerechnet in den Play-Offs die bislang schlechteste Offensivleistung der Saison und hadern mit der vergebenen Chance auf einen Sieg. Das sieht auch Luka Kevric so: „Wir haben sehr gut beginnen aber dann sukzessive unsere Trefferquote in den Keller gefahren. Gegen die ebenfalls nicht sehr überzeugenden Mistelbacher wäre ein Sieg möglich gewesen, aber wir haben es nicht geschafft, unsere Offensive auf ein konkurrenzfähiges Niveau zu bringen. Jetzt kämpfen wir am Freitag wieder einmal um die letzte Chance.“


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