04.03.2018

Lions nähern sich
der Play-Off-Form!


Vienna D.C. Timberwolves – Raiffeisen Dornbirn Lions 90:79 (28:15, 51:41, 67:59)
Wolves: Kolaric 17, Polakovic, Geisler je 13, Müller 12
Lions: L. Brajkovic 26 (6 Reb), Arruti 18 (6 Ass, 6 Steals), Kevric 14 (5 Reb), Dodig 10 (11 Reb), Buljubasic 5, Gmeiner 4 (10 Ass), F. Brajkovic 2.

Die Raiffeisen Dornbirn Lions müssen ohne Antoni Vicens (Rücken) und Valentin Dodig (Knöchel) auskommen, die Wölfe setzen Nemanja Nikolic nach seinem Nasenbeinbruch noch nicht ein. Die Begegnung verläuft in den ersten Minuten sehr ausgeglichen (13:10, 5. Min), dann legen die Gastgeber einen 9:0-Lauf auf das Parket und führen mit 22:10 erstmals zweistellig. Dieser Abstand bleibt auch im 2. Viertel konstant. Im 3. Viertel versuchen die Löwen immer wieder, den Rückstand einstellig zu machen, was ihnen am Ende des Viertels auch gelingt. Nach vier Brajkovic- und 2 Arruti-Punkten beträgt der Rückstand in der 28. Minute 60:55, eine Minute später sogar nur noch 63:59.  Die Wölfe kontern wieder mit einem viertelübergreifenden 8:0-Lauf auf 73:61 (32. Min). Die Löwen kämpfen aber beherzt weiter und mit einem 0:10 Lauf, in dem Sebastian Gmeiner und Ander Arruti jeweils einen Dreipunkter versenken. Kommen die Mannen von Coach Merino wieder auf 73:71 heran. Doch der Tabellenführer reagiert ausgesprochen abgebrüht, lässt in der Defensive über vier Minuten keinen Lions-Punkte mehr zu und setzt sich kurz vor dem Ende 84:71 ab. Die Löwen können nicht mehr nachlegen und müssen sich nach einer guten Leistung in Wien geschlagen geben. Mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden war Coach Merino: „Ich bin stolz auf mein Team, das das Spiel gegen den Tabellenführer personell geschwächt bis in das Schlussviertel offen halten konnte. Wir nähern uns unserer Playoff-Form.“
Die Raiffeisen Dornbirn Lions gewannen trotz des Ausfalls von Top-Scorer Vicens das Rebound-Duell mit 41:35, wobei Ivica Dodig mit 11 Rebounds bester Ballsammler des Spiels war und mit zusätzlichen 10 Punkten auch für das einzige Double-Double sorgte. Optimistisch blickt auch Luka Kevric in die Zukunft: „Wir haben im Großen und Ganzen das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben gezeigt, dass wir für die Play-Offs bereit sind. Wir waren das gesamte Spiel sehr fokussiert und haben am Ende mit ein paar weniger klugen Entscheidungen das Spiel verloren. Aber wir haben jetzt noch zwei Wochen Zeit, um uns den letzten Schliff zu holen.“


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