18.12.2017

Lions Guards waren für Salzburg zu stark

Raiffeisen Dornbirn Lions – BBU Salzburg 86:70 (24:10, 40:30, 62:44)
Lions: Arruti 28 (6 Dreier, 10 Reb.), Gmeiner 18 (4 Dreier), Luka Brajkovic 18 (2 Dreier), Kevric 11 (7 Reb.) Buljubasic 5, Ivica Dodig 4 (9 Reb.), Atterbigler 2.
Salzburg: Sanchez 17, Jimenez und Joch je 12.

Die Raiffeisen Dornbirn Lions beginnen sehr konzentriert und  gehen rasch mit 7:1 in Führung, ehe Coach Mitchell das erste Time-out nimmt.  Das hilft und die Gäste verkürzen auf 7:6. Dann zünden die Löwen aber offensiv den Turbo und legen einen 14:2-Lauf zum 21:8  aufs Parkett. Nach der ersten Viertelpause bleibt das Spiel zunächst offen und als Ander Arruti vor den Augen seiner Familie, die zu Besuch angereist ist, zwei Dreipunkter versenkt, scheint die Messe bei 38:19 gelesen. Die Mozartstädter, die wohl um ihre letzte Play-Off-Chance kämpften, machten mit einem 0:7-Lauf das Spiel aber wieder offen. Nach dem Wechsel starten die Gastgeber wieder furios. Luka Brajkovic legt 7 Punkte und Alex Atterbigler zwei weitere zu einem 49:31 Zwischenstand auf.  Wenige Minuten später leuchtet wieder eine sichere 52:33-Führung von der Anzeigetafel. Doch die Salzburger  finden wieder einen Weg zurück und verkürzen zu Beginn des letzten Abschnitts auf 67:58, womit der Lions-Vorsprung seit langer Zeit wieder einstellig wird. Allerdings hat Sebastian Gmeiner die passende Antwort. Zunächst versenkt der Guard einen Zweipunkter und gleich darauf einen Dreipunkter, seinen insgesamt vierten Dreier, und sorgt damit für etwas Luft. Als Ander Arruti seine Leistung mit seinem sechsten Dreipunkter zum 75:58 krönt ist e Entscheidung. Endgültig gefallen. Die starken Guards der Lions erzielen insgesamt 52 Punkte gegen die Zonenverteidigung der Gäste, jagen 13 Dreipunkter durch den gegnerischen Korb und sorgen so für einen zufriedenen Jahresausklang bei den Löwen.
Coach Merino: „Es ist schwer, 40 Minuten gegen eine Zonenverteidigung zu spielen, aber wir haben das ganz gut gelöst. Wir hatten offensiv einige Ups and Downs und auch in der Defensive waren wir nicht immer konstant genug. Aber alles in allem bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.“
Markus Mittelberger: „Wir wollten aus den letzten drei Spielen zwei Siege, das hat die Mannschaft wirklich sehr professionell und mit großem Einsatz realisiert. Wir haben heute gesehen, wie stark unsere Außenspieler geworden sind und wie viel leichter es geht, wenn mit Luka Brajkovic, der ein tolles Comeback gespielt hat, wieder ein Großer auf dem Parkett steht. Nach dem Jahreswechsel werden Dominik Jussel und Toni Vicens fit in die Mannschaft zurückkehren und dann freuen wir uns auf die Spiele im kommenden Jahr.“


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