13.11.2017

Die Löwen gehen im
Dreier-Regen unter!

St. Pölten Dragons - Raiffeisen Dornbirn Lions 108:89 (32:31, 57:45, 78:68)
Lions: Vicens 33, Arruti 19, Kevric 13, Gmeiner 10, I. Dodig 8, Buljubasic 4, F. Brajkovic 2.
St. Pölten: Kaltenbrunner 19, Böck L., Soldo 18

Den Raiffeisen Dornbirn Lions geht bei den Dragons aus St. Pölten die Energie aus, sie müssen sich erstmals in dieser Saison klar geschlagen geben. Liest man die Statistik des Spiels, wird schnell klar, dass dieses Spiel für die Lions nicht zu gewinnen war: Die Niederösterreicher erzielten unglaubliche 61% von der Dreierlinie, während die Löwen nur 30% ihrer Würfe von down-town treffen. Auch bei den Rebounds (34:27) den Steals (9:3) und den Turnovern (5:14) hat St. Pölten die Nase vorne.
Die Dornbirner starteten zwar gut und führten nach 30 Sekunden mit 0:5, aber schon zwei Minuten später lagen die Gastgeber mit 9:7 voran. So ging das Spiel mit viel Offensiv-Power auf beiden Seiten beim Stand von 32:31 ins 2. Viertel. Dort verloren die Löwen bis zur 18. Minute etwas den Anschluss, vor allem weil der erst 17-jährige Kaltenbrunner den Löwen 12 Punkte einschenkte. Mit einem 57:45-Rückstand ging es in die 2. Halbzeit. Die Löwen starten mit einem 0:6-Lauf. Nach Körben von Gmeiner, Vicens und Kevric sind sie plötzlich wieder im Spiel. Bis zur 28. Minute kommen die Messestädter auf 68:64 heran, aber ein 7:0-Lauf der Drachen sorgt wieder für eine zweistellige Führung der Gastgeber. Im letzten Viertel fällt dann rasch eine Vorentscheidung. Zunächst kassiert Sebastian Gmeiner sein 5. Foul und muss vom Parkett, danach jagen die Gastgeber 4 Dreipunkter durch den Korb der Löwen, die im selben Zeitraum bei 5 Versuchen erfolglos bleiben. Beim Stand von 91:73 ist das Spiel endgültig entschieden.
Coach Merino nach dem Spiel: „Wir haben in den letzten Wochen sehr viel Energie verloren. Wir waren in der Defensive immer einen Schritt zu langsam und St. Pölten hat das
eiskalt bestraft.“
Jetzt gilt es, die Energiespeicher schnell wieder aufzuladen, denn in einer Woche gastiert der bislang souveräne und ungeschlagene Tabellenführer, die D.C. Vienna Timberwolves, in der Ballsporthalle.