16.12.2021

Olympia 2021: Österreichische
Athleten sind auf Medaillenkurs

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Peking in Aufruhr: Die Olympischen Winterspiele beginnen im Februar 2022 und schon die Sommerspiele haben gezeigt, dass die Österreicher gewaltige Chancen auf Goldmedaillen mitbringen. So manch einer kann es kaum noch abwarten, endlich auf Titeljagd zu gehen. Die Zeit lässt sich aber gut vertreiben, mit Weihnachtsvorbereitungen, exzessivem Training, der ein oder anderen Entspannung beim Spiel auf NetBet, mit einem schönen Winterspaziergang oder einer Runde Kekse backen in der eigenen Weihnachtsbäckerei. Aber wer sind nun eigentlich die österreichischen Topfavoriten für die Spiele in Peking?

Österreich auf dem Kurs – die Favoritenrolle eines Landes


Bei den Winterspielen in Pyeongchang konnten die Österreicher insgesamt 14 Medaillen gewinnen, darunter 5 Goldmedaillen. Doch jetzt sind sich Experten sicher, dass es mindestens 24 Mal Metall geben dürfte. 1/3 davon sollen mindestens Goldmedaillen sein, denn auch die Spieler sind hoch motiviert und haben Lust auf Gold. Natürlich steht der Wintersport in Peking im Fokus und hier konnten die Österreicher bereits bei der WM in Cortina erste richtungsweisende Erfolge verzeichnen.

Ski Alpin – haben die Burgenländer hier die Nase vorn?

ÖSV Chef Peter Schröcksnadel, der in Peking nur noch von der Zuschauerbank zusehen wird, hat harte Anforderungen an die Österreicher in Sachen Ski Alpin. Mindestens sechs Medaillen sollen es sein und in Hinblick auf die hochkarätige Besetzung scheint das durchaus denkbar. Vor allem Marco Schwarz und sein Herren-Slalomteam machen Hoffnung auf mehr. Nachdem der Ausnahmeathlet verletzungsbedingt längere Zeit ausgefallen war , ist er pünktlich zum Beginn in Peking wieder am Start.

Auch Matthias Mayer, der grundsätzlich mit Vincent Kriechmayr im Background zu Höchstleistungen fähig ist, gilt als Anwärter für eine Medaille. Schwierig wird es hingegen für die Frauenmannschaft, da hier zahlreiche Athletinnen aufgrund von Verletzungen das Nachsehen haben. Zwar haben Tamara Tippler als Speed-Star und Katharina Liensberger als Slalom-Talent auch in dieser Wintersportsaison ihr Talent unter Beweis gestellt, doch um das Comeback der verletzten Skifahrerinnen müssen sich die Teams noch sorgen.

Aktuell hoffen Experten noch darauf, dass die Alltime-Favoritinnen Nicole Schmidhofer, Nina Ortlieb und Conny Hütter wieder gewohnt auf den Brettern stehen können, um die Wünsche des ehemaligen ÖSV-Chefs zu erfüllen und mindestens 6 Medaillen für Team Österreich nach Hause zu holen. Gesetzt wird aber nicht nur auf die Expertise des Teams, sondern auf die völlig neuen Gegebenheiten in Peking. Das Gelände unbekannt, Witterungsbedingungen, Schnee und vorhandene Pisten vollkommen neu im Land des ewigen Lächelns. Es gilt als bewiesen, dass genau dies die Chancen nicht verschlechtern, sondern sogar erhöhen kann!

Biathlon – der Medaillengenerator für Österreich

Beim Biathlon war es den Österreichern seit 2010 grundsätzlich gelungen, Medaillen mit nach Hause zu nehmen. Die diesjährige Favoritin ist die Österreicherin Lisa Hauser, die schon in der Wintersportsaison des Vorjahres gezeigt hat, wie viel Energie in ihr steckt. Wenn es ihr in Peking gelingt, die Stärke weiter zu zeigen, rechnen Experten mit mehreren Medaillen für die junge Athletin. Die männliche Konkurrenz besteht aus Julian Eberhard und Simon Eder. Beiden werden zwar Chancen auf Medaillen eingeräumt, für Gold wird es aber vermutlich nicht reichen. Bleibt abzuwarten, ob mit Felix Leitner vielleicht ein Newcomer für Überraschungen sorgt.

Rodeln seit Jahrzehnten Österreichs Steckenpferd

Österreich ist der zuverlässigste Lieferant für Olympiamedaillen, wenn es ums Rodeln geht. Schon seit mehr als zwei Jahrzehnten sind die österreichischen Kunstbahnrodler nicht einmal ohne Medaille nach Hause gekommen. Bei der letzten WM haben sie es insgesamt auf vier Treppenplätze geschafft. In Sachen Sprint sind die Teams zwar nicht besonders stark, doch vor allem die Doppel-Kombination aus Lorenz Koller und Thomas Steu scheint vielversprechend zu sein. Experten sind überzeugt, dass beim Rodeln mindestens 3 – 4 Medaillen drin sind.
Ähnlich sieht es beim Bobfahren aus, wo vor allem Benjamin Maier zu den Favoriten gehört. Der Viererbob-Fahrer hat im Weltcup den zweiten Platz erreichen können. Von weiblicher Seite liegen die Blicke auf Katrin Beierl, die im Zweierbob der Frauen den Gesamtsieg erzielen konnte. Konkurrenz droht jedoch aus dem Nachbarland Deutschland, denn die deutschen Fahrerinnen und Fahrer sind erklärte Top-Favoriten auf die Goldmedaillen in der Bob-Disziplin.

Snowboarding – mit Gold für Österreich?

Die letzten vier Winterspiele machten klar, dass das Snowboarden zu einer Medaillendruckmaschine für Österreich geworden ist. Anna Gasser erreichte im Jahr 2018 Gold, während Benjamin Karl im Jahr 2010 immerhin Silber und 2014 Bronze mitnehmen konnte. Julia Dujmovits schaffte im Jahr 2014 die Goldmedaille und bei den nächsten Winterspielen sind es vor allem Claudia Riegler und Andreas Prommegger, die im Fokus der Fans stehen. Beide stehen kurz vorm Ende ihrer Karriere und haben natürlich enorme Ambitionen, noch einmal mit einer Goldmedaille abzuschließen.

Skispringen – erstmals Mixed Wettbewerbe  

Beim Skispringen sind es nicht nur die Männer, rund um den Weltcupsieger Stefan Kraft, sondern vor allem die österreichischen Damen, die Medaillenluft gewittert haben. Insbesondere die Ausnahmespringerin Marita Kramer steht unter Beobachtung ihrer Fans. Im Weltcup hatte sie gezeigt, wie stark ihre sportliche Dominanz gegenüber aller Konkurrenz war. Von vier Saisonteilnahmen konnte die Österreicherin drei für sich entscheiden und in Peking hätte sie beste Chancen. Allerdings gibt es ein Manko: Mannschaftsspringen der Damen findet bei den Olympischen Winterspielen gar nicht statt. Der Mixed-Wettbewerb, der erstmals in Peking stattfindet, hat das Interesse der Fans geweckt. Im Doppel (2 Frauen und 2 Männer) gehen zum ersten Mal Skispringerinnen und Springer gemeinsam an den Start.

Für Siegesgarant Kraft ist es das erklärte Ziel, eine Medaille mit nach Hause zu bringen, denn sie ist das einzige, was dem 27-jährigen Skispringer aus Salzburg noch fehlt. Derzeit stehen die Chancen gut, dass er sich bis zum Start im Februar 2022 vollständig von seinem Rückenleiden erholt hat. Experten sind sich sicher, dass in der Kategorie Skispringen mindestens vier Medaillen nach Österreich gehen werden, die Hoffnung liegt aber höher.

Olympia in Peking – die Welt in Anspannung

Nicht nur für Österreich, sondern auch für alle anderen Teilnehmer der Olympischen Winterspiele beginnt im Februar der Ernst des Sports. Eine Medaille ist für die Sportler aus aller Welt das erklärte Ziel und die Hoffnung, dass es im Reich der Mitte endlich zum goldenen Regen kommt, spielt bei jeder Athletin und jedem Athleten natürlich bei allen Vorbereitungen die Hauptrolle. Bleibt abzuwarten, wer sich gegen stark aufgestellte Österreicher behaupten kann!