21.07.2021

Ruderass Lobnig als erste Österreicherin am Start

Magdalena Lobnig eröffnet die Olympischen Spiele in Tokio aus österreichischer Sicht mit ihrem Vorlauf am Freitag. Der Vorlauf von Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar steht in der Nacht auf Samstag auf dem Programm.

Nach einer reibungslosen Anreise und der Akklimatisierung im Olympischen Dorf beginnen für die ÖRV-Athletinnen die letzten Tage vor dem ersten Einsatz bei den Olympischen Spielen in Tokio. „Die Akklimatisierung läuft gut, ich kann gut schlafen und habe die Zeitumstellung gut gemeistert“, erzählt Lobnig, die vor zwei Tagen in Tokio ihren 31. Geburtstag feierte.

Die Strecke in der Bucht von Tokio erweist sich als tückisch. „Es ist eine schwierige Strecke mit ziemlich viel Seitenwind, durch den künstlich gebauten Wellenschutz ist es ist weniger wellig wie windig. Wichtig wird sein im Boot die Nerven zu bewahren. Ich bin zuletzt schon wesentlich besser zurechtgekommen. Jetzt heißt es bis zum Vorlauf hundertprozentige Sicherheit zu bekommen was ich tue“, sagt die Olympia-Sechste von Rio.
Der Vorlauf von steht bereits in der Nacht auf Freitag (3:10 Uhr MEZ) auf dem Programm, als erste Athletin des Austria Olympic Teams. „Es ist schon etwas besonders als erste Sportlerin für Österreich in die Olympischen Spiele zu starten. Ich versuche jedoch auch den Druck, der sich langsam aufbaut, nicht aufkommen zu lassen“, erklärt die Ruderin vom VST Völkermarkt. „Ich werde versuchen von Anfang an in die Regatta gut reinzukommen und meinen Vorlauf souverän runterzubringen. Es wird darauf ankommen den Vorlauf gut zu fahren und auf eine gute Bahn zu kommen. Bei einer schlechten Bahn wird man nicht viel Chancen haben.“
In der Nacht auf Samstag (4:10 Uhr MEZ) folgt am Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio das Olympia-Debüt von Louisa Altenhuber und Valentina Cavallar im Leichtgewichts-Doppelzweier. Louisa Altenhuber: „Wir haben zwei große Herausforderungen, es ist unglaublich heiß, eine wahnsinnige Hitze, die sehr viel Energie raubt. Das zweite ist der Seitenwind auf der Strecke, der stärker werden soll, aber jetzt auch im Training schon eine Herausforderung dargestellt hat. Wir sind ganz gut im Training damit zurechtgekommen, wie es im Rennen aussehen wird werden wir erst erleben.“
Das olympische Dorf füllt sich mit jedem Tag. „Wir haben die Stimmung und Eindrücke im olympischen Dorf genossen und auf uns wirken lassen, in den nächsten Tagen werden wir uns wieder mehr zurückziehen, weil man schon merkt, dass sich das olympische Dorf füllt“, erzählt Louisa Altenhuber, Ruderin des Rudervereins LIA Wien.

ÖRV-Präsident Horst Nussbaumer, selbst dreimaliger Olympia-Teilnehmer: „Ich bin froh, dass die Olympischen Spiele nun stattfinden und, dass unsere Athletinnen zeigen können, was sie drauf haben. Die Vorbereitungen, die Anreise, die Ankunft funktionierte hervorragend. Ich wünsche allen unseren Athletinnen eine großartige Regatta, viel Erfolg und wunderbare Eindrücke.“

Olympische Regatta/Tokio JPN, 23. bis 30. Juli

Freitag
W1x: Magdalena Lobnig. Heat 5 (CUB, AUT, QAT, CAN, NAM) 10:10 Uhr Ortszeit (3:10 MEZ)

Samstag
LW2x: Louisa Altenhuber/ Valentina Cavallar, Heat 3 (ROU, AUT, BLR, ROC, GBR, ARG) um 11:10 Uhr Ortszeit (4:10 Uhr MEZ)


Links:
Österreichischer Ruderverband www.rudern.at
Offizielle Website der FISA www.worldrowing.com


   

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