05.03.2018

Weber-Show gegen Presov

Robert Weber präsentierte sich zum Rückrundenstart in der EHF Cup-Gruppenphase besonders treffsicher. Der Rechtsaußen steuerte gleich elf Tore zum 36:24 (22:12)-Heimerfolgs seines SC Magdeburg über Tatran Presov (SVK) bei und avancierte zum "Man of the Match". Magdeburg ist nach vier Spielen ohne Punkteverlust und hat den Gruppensieg so gut wie in der Tasche, beträgt der Vorsprung auf Verfolger Bjerringbro-Silkeborg doch bereits vier Punkte. Weber und Co. empfangen am 25. März in ihrem vorletzten Spiel im Pool A den SKA Minsk.

Auch Kristian Pilipovic' RK Nexe Nasice ist auf Viertelfinalkurs. Der ÖHB-Teamtorhüter feierte mit Kroatiens Vizemeister einen 29:24 (15:12)-Heimsieg über RD Koper (SLO). Durch den dritten Erfolg konnte Platz zwei abgesichert werden. Am 26. März empfängt Nexe Titelverteidiger und Tabellenführer Frisch Auf Göppingen. In der Hinrunde verloren Pilipovic und Co. mit drei Toren.

Fünf Santos-Treffer bei Remis gegen PSG
Der THW Kiel hat zum Abschluss der VELUX EHF Champions League-Gruppenphase ein 29:29 (11:16) bei Paris Saint-Germain erkämpft und sich so doch noch Platz vier im Pool B gesichert, was die Ausgangslage fürs Achtelfinale verbessert. PSG steigt als Gruppensieger direkt ins Viertelfinale auf. Raul Santos konnte sich nach seiner langen Verletzungspause mit einer Top-Leistung auf der internationalen Bühne zurückmelden. Der Linksaußen traf für den THW fünfmal. Teamkollege Nikola Bilyk zeichnete für vier Tore verantwortlich.

Curic mit Lokomotiva auf Halbfinalkurs
Lokomotiva Zagreb ist auf dem besten Weg, auch in dieser Saison in das Challenge Cup-Halbfinale einzuziehen. ÖHB-Teamtorhüterin Antonija Curic gewann mit dem Titelverteidiger das erste Viertelfinale gegen Virto/Quintus aus den Niederlanden souverän 26:17 (13:7). Das Rückspiel steht am kommenden Samstag auf dem Programm.

Champions League-Viertelfinale ohne Thüringer HC
Seit Sonntag ist es gewiss: Das Viertelfinale der WOMEN'S EHF Champions League geht ohne den Thüringer HC über die Bühne. Die Mannschaft von ÖHB-Teamchef Herbert Müller verlor in der Wiedigsburghalle Nordhausen gegen den montenegrinischen Topclub und zweifachen Gewinner der Königsklasse, Buducnost Podgorica, nach beherztem Kampf hauchdünn mit 24:25 (11:12). Der THC hätte zwei Punkte benötigt, um die kleine Chance auf den vierten Tabellenplatz am Leben zu erhalten, vergab aber zu viele hochkarätige Möglichkeiten. Bei den Gastgeberinnen konnte ausgerechnet Beate Scheffknecht wegen einer  schmerzhaften Fußverletzung (genauere Diagnose erfolgt nach MRT-Untersuchung) nicht zum Einsatz kommen. Die Vorarlbergerin hatte erst am vergangenen Mittwoch beim Bundesliga-Sieg bei der Neckarsulmer Sport-Union zehn Treffer erzielt und sich in Topform präsentiert. Josefine Huber blieb im Duell mit Podgorica ohne Torerfolg.

Der THC absolviert sein letztes Champions League-Spiel dieser Saison am kommenden Sonntag beim französischen Meister Metz Handball, der sein Viertelfinalticket längst in der Tasche hat. Gleichzeitig tritt auch Ines Ivancok mit der SG BBM Bietigheim von der großen Bühne ab. Der deutsche Meister beschließt die Hauptrunde mit einem Heimspiel gegen FTC-Rail Cargo Hungaria aus Budapest. Seine vorletzte Partie in der Königsklasse absolvierte das Schlusslicht der Gruppe 2 bereits am Freitag beim Tabellenführer HC Vardar Skopje. Die Mazedonierinnen wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und fuhren einen souveränen 30:22 (13:8)-Heimsieg ein. Der Gruppensieg ist ihnen nicht mehr zu nehmen. Ivancok erzielte in der Sport Center Jane Sandanski vor 2500 Zuschauern einen Treffer.


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