06.10.2016

Gute Leistungen
gegen Ungarn

Die Mädchen- und Burschen-Nationalteams des ÖHB (Jahrgang 2000 u. jünger) bestritten am Dienstag und Mittwoch in Györ zwei Testspiele gegen Gastgeber Ungarn. 

Die Burschen von Trainer Roland Marouschek erreichten im ersten Duell ein 28:28 (17:14). Österreichs Handball Nachwuchs zeigte eine kämpferisch wirklich starke Leistung, ließ allerdings auch einige sehr gute Tormöglichkeiten ungenützt. Die besten Torschützen für Rotweißrot waren Lukas Hutecek (8), Marko Katic (5), Paul Pfeifer (4) und Christian Saric (4). 

Am Mittwoch hatten die Ungarn knapp mit 30:27 (17:12) das bessere Ende. Hutecek zeichnete erneut für acht Treffer verantwortlich. Tobias Auss netzte fünfmal ein. Christian Saric, Stephan Wiesbauer und Marko Katic trugen sich je dreimal in die Torschützenliste ein. „Wir haben einiges ausprobiert. Vor allem am Ende hat es gut funktioniert. Der Kampfgeist hat wieder gepasst. Wir reisen mit der Erkenntnis zurück, dass wir mit einer Top-Nation durchaus mithalten können. Das motiviert für die Zukunft", zeigte sich Co-Trainer Lukas Musalek nach den beiden Testspielen durchaus zufrieden. 

Die ÖHB-Mädchen (Jahrgang 2000 u. jünger) weilten ebenfalls in Györ, um zweimal gegen die gleichaltrigen Ungarinnen zu testen. Spiel eins ging mit 21:42 (9:26) verloren. Die Top-Torschützinnen für Österreich waren Isabell Dramac (8), Johanna Failmayer (3) und Nina Neidhart (3). „Es hat leider nichts gepasst. Wir haben in der Deckung wie auch im Angriff viele Fehler begangen. Die Spielerinnen waren zwar bemüht, haben allerdings die Vorgaben des Trainerteams überhaupt nicht umgesetzt“, kritisierte Trainerin Ausra Fridrikas. 

Im zweiten Duell konnten sich die jungen Österreicherinnen zwar deutlich steigern, mussten sich allerdings 25:38 (12:21) geschlagen geben. Beste Torschützinnen: Johanna Failmayer (8), Anabel Cosic (4), Lilly Fehringer (3) und Isabell Dramac (3). Fridrikas: „Wir haben phasenweise sehr gut gespielt. Die Leistung hat grundsätzlich gepasst. Wir stehen uns allerdings noch selbst im Weg. Wenn wir die technischen Fehler in Zukunft minimieren können, sieht es sicher ganz anders aus!“