29.03.2015

Schoren gegen den Seriensieger chancenlos

Seriencupsieger Hypo Niederösterreich setzt seinen Erfolgslauf im Cupbewerb fort und feiert im Cupfinale beim roomz CUP FINAL4 einen 35:10-Kantersieg gegen SSV Dornbirn Schoren.

Die Gäste aus Dornbirn halten zu Beginn gegen den vielfachen Cupsieger sehr gut mit, können bis zur elften Minute den Rückstand mit 3:5 in Grenzen halten, dann setzt sich allerdings die Klasse von Hypo Niederösterreich, das heute in seiner Heimhalle antreten kann, durch. Nach 20 Minuten erhöht man den Vorsprung auf 10:4, lässt den Vorarlbergerinnen vor allem mit einer guten Deckung keine Chance und geht mit einem 17:5 in die Kabine. In ähnlicher Tonart geht es auch in der zweiten Halbzeit weiter: die Dornbirnerinnen, die sich zum ersten Mal ins Cupfinale gekämpft haben, fighten bis zum Schluss, haben gegen den Serienmeister und Cupsieger Hypo NÖ aber heute nur wenig Chancen. Mitte der zweiten Halbzeit stellt Viktoria Mauler bereits auf 26:8. Am Ende feiert Hypo Niederösterreich einen nie gefährdeten 35:10-Kantersieg im Cupfinale gegen SSV Dornbirn Schoren und verteidigt ein weiteres Mal erfolgreich den Cuptitel!

Ferenc Kovacs: „Natürlich bin ich heute sehr zufrieden! Die Spielerinnen haben über die gesamte Spielzeit eine sehr konzentrierte Leistung geboten. Das Tolle an dieser Mannschaft ist das Mannschaftsgefüge, ich kann alle Spielerinnen einsetzen und mich auf alle verlassen, das stimmt mich auch zuversichtlich für den Europacup.“

Philipp Lunardon: „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die eine sehr gute Saison gespielt hat. Wir sind zum ersten Mal ins Cupfinale eingezogen, spielen in der Meisterschaft vorne mit, da kann man schon zufrieden sein. Heute hat leider manches nicht so funktioniert wie wir uns das vorgestellt hätten.“

HYPO NIEDERÖSTERREICH vs. SSV DORNBIRN SCHOREN 35:10 (17:5)
Werferinnen H: Goricanec (7), Lerant (6/2), Acimovic (5/3), Dedic (4), Mauler (4), Kovacs (2), Rotis-Nagy (2), Costa (2), Budecevic (1), Musalem Araos (1), Wess (1)
Werferinnen D: Rauch (3/3), Tomasini (2/1), Kuhn (2), Feierle (1), Moosbrugger (1), Gussnig (1)