20.10.2015

U16-Auswahl holt
Sieg im ASVÖ-Turnier

Der Vorarlberger Faustball Verband beteiligte sich auch heuer wieder mit einer ASVÖ Auswahl an diesem Bundesländervergleichskampf. Alle Turnerschaften sind ja auch ASVÖ Mitglieder.

Mannschaft: Klaus und Daniel Herburger, Erik Ulm, Lukas Ritter, Luca Huber – alle von der TS Schwarzach

Betreuer: Thomas Lenz

Und das Ergebnis ist sehr erfreulich: Die Mannschaft spielte solide und leistete  sich keine groben Umfaller. Die einzelnen Spiele:

1.Spiel gegen Wien mit 11:0 / 11:5

Wien war eine reine Mädchenmannschaft und war für uns leicht zu bezwingen.

2. Spiel gegen NÖ mit 11:5 / 9:6

NÖ war der erste schwere Gegner, aber unsere Jungs haben konzentriert und vor allem im 1. Satz sehr sicher gespielt.

3. Spiel gegen Salzburg mit 11:8 / 8:9

Im ersten Satz konnten wir an die Leistung gegen NÖ anschließen und haben sicher gewonnen. Im 2. Satz haben wir leider etwas nachgelassen und verloren. Insgesamt also ein 1:1 mit Punktevorteilen (19:17) für uns. Unsere Abwehr ist super gestanden und auch das Zuspiel war sehr gut, aber im 2. Satz konnten wir nicht die nötigen Punkte machen. Salzburg hat mit 2 Schlägern gespielt, die auch schon mit der Nationalmannschaft trainiert haben. Es war eine gemischte Mannschaft mit 2 Mädchen. Die Mittelspielerin spielt in der U18 Nationalmannschaft und die beiden Mädels waren keine Schwächung für das Team.

4. Spiel gegen Kärnten mit 11:2 / 11:6

Kärnten war ähnlich wie Wien nicht wirklich stark. Somit haben wir die Tabelle nach dem ersten Tag mit 7 Punkten angeführt. Gefolgt von OÖ und Stmk mit je 6 Punkten und Salzburg mit 5 Punkten. Am 2. Tag war somit noch alles möglich und wir hatten es selbst in der Hand, das Turnier zu gewinnen. Allerdings wäre auch noch mit 2 Niederlagen ein Rückfall auf den 4. Platz möglich gewesen.

5. Spiel gegen Steiermark mit 11:6 / 9:7

Wir waren gewarnt vor der Steiermark, konnten sie doch am ersten Spieltag mit 2:0 gegen OÖ gewinnen. Die Jungs gingen sehr konzentriert ins Spiel. Die Abwehr stand total sicher und hat den Gegner fast zur Verzweiflung gebracht.  Das Zuspiel gelang gewohnt super und auch der Abschluss hat diesmal sehr gut geklappt. Somit war klar, dass wir mindestens Silber haben und es ein echtes Endspiel gegen OÖ geben wird.

6. Spiel gegen OÖ mit 6:11 / 11:2

Die OÖ-Mannschaft war eine Mischung aus Spielern von Kremsmünster und Enns. Betreut wurde die Mannschaft von Reini Hübner.Im ersten Satz war das Spiel bis Mitte des Satzes sehr ausgeglichen mit leichten Vorteilen für OÖ. Wir hatten in dieser Phase auch etwas Pech, als ein Angriff das Netz ganz leicht berührte und auch eine Abwehr unglücklich von der Decke ins Aus sprang. OÖ hat den Satz dann souverän mit 11:6 nach Hause gespielt. Jetzt war uns klar, dass wir den 2. Satz gewinnen mussten um noch Gold zu holen. Der 2. Satz war dann das Beste, was ich in den letzten Jahren von unserem Nachwuchs gesehen habe. Wir haben vom ersten Ball weg OÖ keine Chance gelassen. Die Abwehr stand wieder wie eine Wand und das Zuspiel kam perfekt. Unsere Schläger haben fast alle Bälle direkt versenkt. OÖ hat dann mit einer Umstellung und mehr Risiko noch einmal alles versucht, aber wir sind schnell auf 9:0 weggezogen. Nach 2 Punkten für OÖ konnten wir mit 2 weiteren Punkten für uns den Satz somit mit 11:2 deutlich gewinnen und auch die Goldmedaille holen. 

Endtabelle: 

1. Vorarlberg 10 10:2 120:67

2. Oberösterreich   9   9:3 104:82

3. Salzburg   8   8:4 101:47

4. Steiermark   7   7:5 105:62

5. Niederösterreich   6   6:6   88:93

6. Kärnten   1   1:11   53:105

7. Wien   1   1:11   54:129

Es war sicherlich nicht das Niveau einer Österreichischen Verbandsmeisterschaft. Es waren aber trotzdem einige Spieler mit Teamerfahrung dabei. Unsere Mannschaft hat in allen Spielen sehr konzentriert gespielt und auch gegen die vermeintlich leichteren Gegner wie Wien und Kärnten bis zum Schluss ihr Spiel durchgezogen, was bei einem Spielplan, wo jeder gegen jeden spielt, zum Schluss ganz wichtig sein kann. Ich bin mit diesem Auftritt der Mannschaft sehr zufrieden und alle 5 haben auf einem sehr guten Niveau gespielt. Das wurde mir auch von den anderen Trainern bestätigt.

Helmut Pfanner


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