11.02.2018

ÖSV-Springer weit von Medaillen entfernt

sterreichs Skispringer sind beim ersten von insgesamt drei Herrenbewerben bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang (KOR) leer ausgegangen. Bester ÖSV-Adler war Stefan Kraft mit einem 13. Platz. Der neue Olympiasieger heißt Andreas Wellinger und kommt aus Deutschland. Silber und Bronze gehen an Norwegen.    
   
Der olympische Bewerb auf der Normalschanze war einer der schwierigsten, aber auch spannendsten Wettkämpfe seit langem. Der Olympiasieger stand erst nach Mitternacht fest (Ortszeit), dazu sorgten Wind und Kälte für extreme Wetterbedingungen und Unterbrechungen.    
   
Nach dem ersten Durchgang lag Stefan Kraft noch auf Platz 6 und nur 3,1 Punkte hinter den Medaillenrängen. Im zweiten Durchgang konnte der Doppelweltmeister des Vorjahres aber nicht mehr zulegen, stattdessen fiel er im Endklassement weiter zurück.    
   
Die übrigen ÖSV-Springer hatten mit der Medaillenentscheidung schon nach dem ersten Durchgang nichts zu tun. Michael Hayböck belegte Platz 17, Gregor Schlierenzauer Platz 22 und Manuel Fettner Platz 23.    
   
Dem neuen Olympiasieger Andreas Wellinger (GER) gelang im zweiten Durchgang ein Supersprung auf 113,5 Meter (gemeinsam mit Robert Johansson die Tageshöchstweite), womit er auch den Schanzenrekord von Stefan Kraft aus dem Vorjahr egalisierte. Zwei Medaillen gab es außerdem für die starken Norweger: Johann Andre Forfang holte Silber vor seinem Teamkollegen Robert Johansson.   
   
Der nächste Bewerb der Herren ist das Springen auf der Großschanze am Samstag in einer Woche (13:30 Uhr MEZ), gefolgt vom Teambewerb am Montag darauf (13:30 Uhr MEZ). Der Damenbewerb auf der Normalschanze folgt bereits kommenden Montag (13:50 Uhr MEZ).   
   
***ÖSV-Ergebnis Normalschanze***   
13. Stefan Kraft (103,5m/103m)   
17. Michael Hayböck (99,5m/103m)   
22. Gregor Schlierenzauer (102,5m/99,5m)   
23. Manuel Fettner (96,5m/105,5m)