16.01.2016

Lillehammer-Spiele
ohne Vorarlberger

Österreichs Delegation umfasst insgesamt 70 Personen, 35 Aktive (21 Burschen/14 Mädchen) und 35 Betreuer-innen.

 

Zahlen und Fakten zum ÖOC-Aufgebot:

Die Delegation wird von ÖOC-Präsident Dr. Karl Stoss, Generalsekretär Dr. Peter Mennel und „Chef de Mission“ Christoph Sieber angeführt.

 

Der größte Teil der Aktiven kommt aus Tirol (18 Athleten), gefolgt von der Steiermark (6 Athleten), Niederösterreich (4), Kärnten, Salzburg (je 3) und Oberösterreich (1).

 

Der jüngste Athlet ist der 14-jährige Rodler Juri Gatt (aus Tirol, geboren am: 09.08.2001), ältester der 18-jährige Alpin-Skifahrer Moritz Opetnik (Kärnten/09.01.1998).

 

Die größte internationale Erfahrung bringt zweifelsohne Ski-Freestyler Marco Ladner mit: Der 17-jährige Tiroler Halfpipe-Spezialist hat bereits seine ersten traditionellen Olympischen Winterspiele hinter sich, belegte 2014 in Sotschi Rang 19. Jetzt kommt er, bei den Jugendspielen, zu seinem nächsten olympischen Einsatz.

 

Fünf Lillehammer-Starter waren im letzten Jahr auch bei den Europäischen Olympischen Jugendspielen im Montafon mit dabei: Julia Huber (Steiermark/Sprunglauf), Julia Scheib (Steiermark/Ski Alpin), Pia Zerkhold (Niederösterreich/Snowboard), Marco Dornhofer (Niederösterreich/Snowboard) und Clemens Leitner (Tirol/Sprunglauf). Julia Scheib holte im Alpin-Teambewerb die Goldmedaille, Pia Zerkhold gewann im Snowboard-Mixed-Bewerb Silber, Clemens Leitner im Teamspringen Bronze.

 

Als Coach des Nordischen Kombinierer-Nachwuchses bei den Jugendspielen fungiert der zweifache Olympia-Teilnehmer und Bronzemedaillengewinner (im Team-Bewerb 1988) Günter Csar.

 

Der ÖOC-Kader im Detail (35):

Biathlon (4):

Marion Berger/Salzburg, Lea Wörter, Markus Ortner, Dominik Unterweger (jeweils Tirol);

(Mono-) Bob (2)

Mercedes Schulte, Leonhard Pichler (beide Niederösterreich);

Eishockey (Skills Challenge) (2):

Theresa Schafzahl (Steiermark), Benjamin Baumgartner (Salzburg);

Eisschnelllauf (3):

Viola Feichtner, Viktoria Schinnerl, Mathias Hauer (alle Tirol);

Langlauf (2):

Anna Juppe (Kärnten), Florian Schwentner (Oberösterreich);

Nordische Kombination (1):

Florian Dagn (Tirol);

Rodeln (4):

Madeleine Egle, Juri Gatt, Jakob Schmid, Bastian Schulte (alle Tirol);

Skeleton (2):

Samuel Maier, Martin Stampfer (beide Tirol);

Ski Alpin (4):

Nadine Fest (Kärnten), Julia Scheib (Steiermark), Moritz Opetnik (Kärnten), Manuel Traninger (Steiermark);

Ski Freestyle (5):

Martina Rainer (Salzburg), Lara Wolf (Tirol), Marcel Illmaier (Steiermark), Marco Ladner, Maximilian Mall (beide Tirol);

Snowboard (4):

Pia Zerkhold (Niederösterreich), Moritz Amsuess (Tirol), Marco Dornhofer (Niederösterreich), Simon Gschaider (Steiermark);

Sprunglauf (2):

Julia Huber (Steiermark), Clemens Leitner (Tirol);

 

Welcome back: Nicht weniger als 22 Jahre ist es her, dass in Lillehammer die Olympischen Winterspiele 1994 stattfanden. Es waren maßvolle und freundliche Spiele – ganz ohne Gigantismus. Jetzt feiert die 30.000-Einwohnerstadt, 180 km nördlich von Oslo gelegen, mit den Jugend-Winterspielen 2016 (12. – 21. Februar) ein olympisches Comeback. 1.100 Nachwuchssportler – im Alter zwischen 14 und 18 – aus insgesamt 70 Nationen werden in Norwegen erwartet. 70 Bewerbe in 15 verschiedenen Disziplinen stehen auf dem Programm. 

 

Wie schon im Jahre 1994, so setzen die Norweger auch diesmal auf Nachhaltigkeit. Die Sportstätten der Olympischen Spiele kommen auch bei den Jugendspielen zum Einsatz. Neu ist nur die vor drei Jahren erbaute Curling-Halle. Neu sind auch eine Reihe von Bewerben – z.B. Langlauf-Cross, Mono-Bob und ein nordischer Team-Kombinations-Bewerb.


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