25.02.2019

Bronze für Rehrl/Gruber

Franz Josef Rehrl und Bernhard Gruber

Vierter Wettkampftag bei der nordischen Ski-Weltmeisterschaft in Seefeld – zweite Medaille für Österreich. Und wieder waren es die Kombinierer, die Edelmetall schürften. Beim Sieg der beiden Deutschen Eric Frenzel und Fabian Rießle vor den Norwegern Jan Schmid/Jarl Magnus Riiber kombinierten Franz Josef Rehrl und Bernhard Gruber auf Platz drei und damit zu Bronze. Den Grundstein zum Sieg hatten Frenzel/Rießle mit einer tollen Sprungleistung gelegt. Dem Einzel-Weltmeister Frenzel war mit 130,0 Metern die Tageshöchstweite gelungen,  Rießle war mit 128,0 Meter nicht viel schwächer. Die beiden Österreicher wiederum waren bereits nach dem Springen auf Bronzekurs gelegen, waren dann an den läuferisch schwächeren Japanern vorbeigezogen, aber letztlich gegen die in der Loipe starken Norweger im Kampf um Silber knapp gescheitert. ,,Schade“, so Gruber, der im Zielsprint dem doch viel jüngeren Riiber den Vortritt lassen musste.   
   
Im österreichischen Lager überwog dennoch die Freude – Cheftrainer Christoph Eugen lobte sein Team, die Einstellung, das Material. "Zwei Medaillen nach zwei Bewerben, das ist großartig, eine unglaubliche Motivation für die gesamte Mannschaft. Da können wir jetzt ohne Stress in die zweite Woche starten."      
   
Stimmen / Voices:   
   
Eric Frenzel (GER): "Das ist unglaublich! Die letzten Wochen waren echt hart für mich und es war gar nicht leicht, hier Selbstvertrauen zu haben … Der Wettbewerb am Freitag war natürlich ein Durchbruch und gab mir Selbstvertrauen zurück … Wir wissen, dass wir auch im Langlauf derzeit sehr stark sind und sind auch mit viel Selbstbewusstsein ins Rennen gegangen ... Ein Traum!"   
   
Fabian Riessle (GER): "Heute war ein sehr, sehr guter Tag für uns beide. Im Vorfeld haben wir uns ja echt schwer getan mit dieser Schanze – und der Eric hat da ja voll einen runter gezimmert am Freitag, das hat dem ganzen Team echt Auftrieb gegeben. Wenn Eric das kann, können wir das auch hinbekommen. Wir hoffen, dass wir den Schwung jetzt für das ganze Team auch auf die Kleinschanze mitnehmen können."  

Franz-Josef Rehrl (AUT): "Ich bin überglücklich – das ist irgendwie kitschig: Zwei Medaillen in zwei Bewerben. Also morgen werde ich Ausschlafen und das ganze voll genießen."    
   
Bernhard Gruber (AUT): "Ja, es ist einfach unbeschreiblich, vor zwei Wochen hätte ich nicht gedacht, dass ich da stehe – es ist ein Wechselbad der Gefühle ... es sind schon ein Haufen Emotionen dabei."  


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