09.04.2018

Zugg im Sprintfinale
auf Platz elf

Beim Weltcupfinale der Skibergsteiger in Madonna di Campiglio am 6. und 8. April konnten die Österreichischen Skibergsteiger die Weltcupsaison erfolgreich abschließen. Jakob Herrmann (Salzburg) hat mit Platz 7 erneut einen Top-10-Platz im Individual erreicht. Mit jeweils einem 11. Platz haben Armin Höfl (Steiermark) im Individual und Daniel Zugg (Vorarlberg) im Sprint ebenfalls eine sehr gute Leistung abrufen können.

An Alexandra Hauser wurde der zweite Platz im Disziplinen-Weltcup Vertical in der Klasse Espoir vergeben, in großartiger Erfolg für die junge Tirolerin.

Zugg erkämpft sich weiteres Top-Resultat!

Der Sprintspezialist Daniel Zugg bestätigte mit Platz 4 in der Qualifikation seine Ambitionen auf einen möglichen Podestplatz. Leider konnte er sein Potential im Verlauf der Finalläufe nicht gänzlich abrufen und musste sich letztlich mit dem 11. Rang zufrieden stellen.

Auf der mit Flutlicht ausgeleuchteten Slalom-Weltcupstrecke glänzte der die gesamte Saison dominierende Italiener Michele Boscacci. Bei den Damen bestätigte Laetitia Roux (Frankreich) ihre Sprint-Dominanz mit einem weiteren Sieg.

Die weiteren Österreicher: Platz 24 Alexander Brandner (Salzburg), Platz 27 Armin Höfl (Steiermark) und Platz 17 (9. Platz in Espoir-Wertung) Ina Forchthammer (Salzburg).

Herrmann bestätigt seine Individual-Form mit Rang 7!

Die Dominanz der Italiener beim Individual ist bestechend. Nur wenigen Athleten ist es möglich mit den Besten der Besten mitzuhalten. Dazu gehören derzeit zwei Österreicher: Jakob Herrmann (Salzburg) bestätigte dies mit Rang 7 und Armin Höfl (Steiermark) musste sich letztendlich aufgrund eines Sturzes mit Rang 11 begnügen.

Auf der extrem selektiven Strecke mit zwei Abfahrten durch pickelharte Steilrinnen, Anstiege mit insgesamt etwas mehr als 200 Spitzkehren, zwei Tragepassagen und insgesamt über 1.700 Höhenmetern auf einer Distanz von 20 Kilometern konnten sich nur komplett alpinistisch ausgebildete und bestens konditionell trainierte AthletInnen in Szene setzen.

Das Podium bei den Herren ging an ein Italienisches-Trio mit Roberto Antonioli, Michele Boscacci und Mateo Eydallin. Bei den Damen gewann Laetitia Roux und Axelle Mollaret (beide Frankreich) und Alba de Silvestro (Italien).

Der Salzburger Jakob Herrmann war zu Beginn der beiden ersten Anstiege sogar auf Rang 5 gelegen. Musste jedoch im Verlauf des Rennens die Konkurrenz etwas ziehen lassen und kam letztendlich nach 1 Stunde und 40 Minuten und 1 Sekunde auf Rang 7 ins Ziel.

Pech hatte der Steirer Armin Höfl, der in der zweiten langen Abfahrt mit etwa 70 km/h Geschwindigkeit stürzte und dennoch erneut das Rennen aufnahm. Ein erneutes Top-10-Ergebnis war somit nicht mehr möglich, dennoch erkämpfte er mit viel Einsatz Rang 11.

Ebenfalls ein Top-Ergebnis lieferten mit Rang 23 Daniel Zugg (Vorarlberg) und Rang 26 Christian Hoffmann (Oberösterreich) ab. Mit Rang 34 darf Alexander Brandner (Salzburg) ebenfalls zufrieden sein. Robert Berger (Oberösterreich) stürzte an 15. Stelle liegend und musste das Rennen aufgeben.



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