06.04.2018

Zugg und Co. beim Weltcupfinale

Daniel Zugg

Die Österreichischen Skibergsteiger rechnen sich realistische Chancen auf einen Podiumsplatz beim Weltcupfinale in Madonna di Campglio (Italien) aus. „Die letzten Ergebnisse der März-Rennen und die Tatsache, dass die Österreicher zum Saisonende immer stärker werden, stimmen uns zuversichtlich, dass wir mit einem Podiumsplatz die Saison abschließen können!“, so der Sportliche Koordinator beim ÖSV, Mag. Josef Gruber.

Sprint bei Flutlicht auf der Weltcup-Slalomstrecke!

Mit großer Spannung wird der Sprint am Freitagabend erwartet. Auf der Strecke, auf der letztes Jahr beinahe eine Drohne dem ÖSV-Aushängeschild Marcel Hirscher zum Verhängnis geworden wäre, wird der Sprint-Bewerb bei Flutlicht ausgetragen. Um 18 Uhr wird mit den Qualifikationsläufen begonnen.

Die größten Chancen darf sich der Vorarlberger HSZ-Soldat Daniel Zugg ausrechnen. Er hat sich in dieser Saison speziell auf den Sprint vorbereitet und hofft nun seinen dritten Weltcupplatz vom Vorjahr wiederholen oder möglicherweise toppen zu können.

Die weiteren Starter der Österreicher sind Armin Höfl (Steiermark) sowie Alexander Brandner und Ina Forchthammer (beide Salzburg).

Extrem selektive Strecke als würdiger Saisonabschluss beim Individual!

Am Sonntag beim Individual wird ein wahrer Sieger über die selektive Strecke gekürt werden. Auf die männlichen Athleten wartet eine Strecke von über 18 Kilometern mit vier Anstiegen, zwei Tragepassagen und insgesamt 1.855 Höhenmetern. Gestartet wird beim Rifugio Boch auf 2.085 Metern, als höchster Punkt wird der „Campanile Vallesinella“ mit 2.900 Metern erklommen.

Zu den österreichischen Topläufern zählen sowohl Jakob Herrmann (Salzburg) und Armin Höfl (Steiermark), die sich in den letzten Wochen optimal auf das Saisonfinale vorbereiten konnten. Beide haben bereits ein Top-10-Weltcupergebnis in der Tasche und haben bei den letzten Rennen ihre ausgezeichnete Form bewiesen.

Höfl glänzte zuletzt bei der Steirischen Landesmeisterschaft im Vertical mit einer Zeit von nur 46 Minuten und 51 Sekunden über eine Höhendifferenz von 1.102 Metern. Herrmann hat in den letzten Tagen viel in der Höhe im Aostatal trainiert und war bei der Pierra Menta gemeinsam mit dem Spanier Kilian Jornet wegen eines Beinbruches seines Teamkollegen in Führung liegend ausgeschieden.

Die weiteren Österreicher sind Daniel Zugg (Vorarlberg), Alexander Brandner (Salzburg) sowie Christian Hoffmann und Robert Berger (beide Oberösterreich).