20.02.2018

Venier und Zugg bei der EM

Ein schlagkräftiges Team von zwölf AthletInnen entsendet der ÖSV zur Europameisterschaft der Skibergsteiger vom 22. bis 25. Februar auf Sizilien (Italien). Neben den arrivierten Weltcupstartern setzt die sportliche Leitung vor allem auf die jungen Cadeten, um auch den Nachwuchs in Hinblick auf die Youth Olympic Games 2020 aufzubauen.

Beim fünfköpfigen Männerteam sind Top-5-Plätze möglich!

Bei den Herren der allgemeinen Klassen wurden Jakob Herrmann (Salzburg), Armin Höfl (Steiermark), Daniel Zugg (Vorarlberg), Christian Hoffmann (Oberösterreich) und Alexander Brandner (Salzburg) nominiert.

Jakob Herrmann unterstrich mit seinem Sieg beim Jennerstier-Vertical seine aufsteigende Form und wird beim sowohl beim Vertical als auch beim Individual an den Start gehen. Ebenfalls beim Vertical und beim Individual startet Christian Hoffmann, der nach einer überstandenen Verkühlung wieder an seine Dezemberform anzuschließen hofft. Alle drei Bewerbe vorgenommen haben sich die Zimmerkollegen Daniel Zugg und Armin Höfl, beide konnten in dieser Saison bereits einen 8. Platz im Weltcup erreichen. Für den Sprint-Bewerb und das Individual hat sich der Ex-Kombinierer Alexander Brandner qualifiziert.

Frauen mit realistischen Chancen auf das Podium!

Das Damenteam der allgemeinen Klasse besteht aus der amtierenden Vertical-Weltmeisterin Andrea Mayr (Oberösterreich), Alexandra Hauser (Tirol) und der Wieder-Einsteigerin Michaela Essl (Salzburg).

Trotz einer Fußverletzung will Andrea Mayr ihren 6. Platz beim Weltcup in Andorra ausmärzen und bei Vertical erneut ganz oben am Podium stehlen. Die Tirolerin Alexandra Hauser ist für den Vertical und den Individual-Bewerb gemeldet und hat bei beiden Bewerben realistische Chancen auf das Espoir-Podium. Sehr erfreulich ist der Wiedereinstieg in die Rennszene von Michaela Essl, die sich aufgrund der letzten Ergebnisse große Chancen beim Sprint und beim Individual ausrechnen darf.

Für das Nachwuchsteam vier AthletInnen nominiert!

Die Nominierung von Paul Verbnjak (Kärnten), Andreas Mayer (Tirol), Nils Oberauer (Steiermark) und Emma Venier (Vorarlberg) zeigt, dass leistungsstarker Nachwuchs in Österreich vorhanden ist und dass diesem auch das Vertrauen geschenkt wird, das Können auf der internationalen Ebene zu beweisen. Mit guten Leistungen hofft das österreichische Team, sich bereits bei der EM die ersten Quotenplätze für die Youth Olympic Games zu sichern!


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