07.03.2019

ÖSV-Mixed-Staffel im geschlagenen Feld

Österreichs Mixed-Staffel kam zum Auftakt der Biathlon-Weltmeisterschaft im schwedischen Östersund nicht über Rang 17 hinaus. Der Rückstand des ÖSV-Quartetts Christina Rieder, Katharina Innerhofer, Tobias Eberhard und Dominik Landertinger betrug nach einer Strafrunde und sechs Nachladern 4:45,7 Minuten.   
   
Das erste Gold ging an die Mannschaft aus Norwegen, die sich in der Besetzung Marte Olsbu Roeiseland, Tiril Eckhoff, Johannes Thingnes Bö und Vetle Sjaastad Christiansen vor den Teams aus Deutschland (Hinz, Herrmann, Peiffer, Doll) und Italien (Vittozzi, Wierer, Hofer, Windisch) durchsetzen konnte.   
   
RENNVERLAUF:   
   
Startläuferin Christina Rieder traf alle zehn Scheiben im ersten Versuch, verlor in der Loipe aber 1:22,2 Minuten auf die Italienerin Lisa Vittozzi. Ihre Teamkollegin Katharina Innerhofer musste nach einem Liegend-Nachlader im Stehendanschlag eine Strafrunde in Kauf nehmen. Damit lag das ÖSV-Team zur Halbzeit des Rennens wie nach dem ersten Wechsel nur auf Rang 18 (+2:37,8 min.). Während sich vorne ein Dreikampf zwischen Norwegen, Deutschland und Italien abzeichnete, konnte Tobias Eberhard mit je einem Nachlader keine Plätze gutmachen. Schlussläufer Dominik Landertinger nahm bereits 4:35,6 Minuten hinter den führenden Norwegern das Rennen auf, mehr als eine Verbesserung auf Rang 17 (+4:45,7) war trotz eines fehlerlosen Schießens aufgrund des großen Rückstandes aber nicht mehr möglich.