04.01.2018

Riesenpech für
Dominik Baldauf

Die 5. Tour de Ski Etappe, der Skating Massenstart für Damen und Herren, war für das ÖSV Team eine regelrechte Hochschaubahn der Gefühle. Teresa Stadlober setzte ihre Top Ten Serie mit einem 7. Platz fort. Dominik Baldauf und Bernhard Tritscher lagen bis zur letzten Runde ebenfalls auf Top Ten Kurs, wurde jedoch durch unverschuldete Stürze weit nach hinten gespült.   

   

Dementsprechend unterschiedlich fielen die Reaktionen der ÖSV-Aktiven aus:   

   

Teresa Stadlober: "Heute war ein absolutes Chaosrennen. Alles ging sehr schnell und der Rennverlauf war irrsinnig hektisch. Der Regen, schlechte Sicht und eisige Bedingungen erschwerten das Bergabfahren. Die Strecke wurde verändert und es ging daher viel weniger bergauf. Alles nicht die besten Vorzeichen für mich. Dennoch konnte ich gut mitlaufen. In den Abfahrten riskierte ich nicht alles. Einige Athletinnen sind bergab auch vor oder neben mir gestürzt. Mit etwas Glück konnte ich immer ausweichen. Mit dem 9. Gesamtrang zu diesem Zeitpunkt bin ich sehr zufrieden. So gut platziert bin ich noch nie nach Val di Fiemme angereist. Dort stehen auch zwei meiner absoluten Lieblingsrennen am Programm. Jetzt beginnt die Tour erst so richtig für mich."   

   

Dominik Baldauf: "Ich wusste, dass es heute eine Strecke für mich sein könnte. Schnelle Rennen und das Laufen im Pulk liegen mir. Ich konnte mich von Beginn weg an der Spitze positionieren. Es lief alles perfekt bis mir 500 Meter vor dem Ziel eine Russe auf den Ski gestiegen ist. Ich ging zu Boden und hatte kein Chance mehr mit den besten mit zu laufen. Vom 5. auf den 55 Platz durchgereicht zu werden ist bitter. Momentan bin ich einfach nur enttäuscht über die vergebene Chance mein bestes Weltcup Ergebnis einzufahren."   

   

Bernhard Tritscher: "Zu Beginn steckte ich etwas im Verkehr fest und konnte mich erst zur Hälfte des Rennens weiter nach vor arbeiten. Dann lief es richtig gut und ich setzte mich untern den Top Ten fest. Zu Beginn der letzten Runde stieg mir ein Kontrahent auf den Ski und ich kam zu Fall und brach dabei den Stock ab. Gerade an einer Stelle wo es lange dauert bis man wieder Ersatz bekommt. Da war das Rennen gelaufen und ich hatte keine Chance mehr die Gruppe einzuholen. Wieviel Pech kann man eigentlich haben?"   

   

Die ÖSV- Herren steigen, wie geplant, nach dieser Tour de Ski Etappe aus, um sich auf den kommenden Weltcup in Dresden vor zu bereiten. Stadlober Teresa nimmt als einzige ÖSV Vertreterin die beiden letzten Tour Etappen in Val di Fiemme in Angriff.   

   

Bei den Damen gab es einen Norwegischen Doppelsieg durch Ingvild Flugstad Oestberg vor Maiken Caspersen Falla. Dritte wurde die Finnin Christa Parmakoski.   

   

Bei den Herren standen ebenfalls zwei Norweger ganz oben. Emil Iversen siegte vor Sindre Bjoernestad Skar und dem Italiener Francesco de Fabiani.   

   


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