09.01.2022

Lamparter feierte
ersten Weltcupsieg

Beim Einzelbewerb der nordischen Kombinierer in Val die Fiemme (ITA) feierte Johannes Lamparter seinen ersten Weltcupsieg. Der 20-jährige Doppel-Weltmeister von Oberstdorf ging als Führender nach dem Springen auf die Loipe und hielt das deutsche Duo Vinzenz Geiger und Eric Frenzel, die Zweiter und Dritter wurden, erfolgreich auf Distanz. Mario Seidl auf Platz 6 und Martin Fritz auf Rang 9 runden zudem ein starkes Teamergebnis ab. Der bisherige Saisondominator Jarl Magnus Riiber verzichtete heute aufgrund einer Rückenblessur auf ein Antreten.     
    
Bereits im Sprungdurchgang zeigte vor allem ein Österreicher groß auf. Johannes Lamparter segelte auf die Tageshöchstweite von 105,5 Metern, und das kombiniert mit super Haltungsnoten bescherte dem Rumer die zwischenzeitliche Führung. 14 Sekunden betrug sein Vorsprung auf den ersten Verfolger Eric Frenzel. Mario Seidl ging als 4. mit 21 Sekunden Rückstand auf Lamparter auf die Strecke.     
    
Strahlender Sonnenschein und kalte Temperaturen boten heute den perfekten Rahmen für das 10 Kilometer Rennen. Lamparter versuchte die Flucht nach vorne. Hinter ihm bildete sich jedoch eine Verfolgergruppe, in der sich neben Teamkollege Mario Seidl auch Eric Frenzel und Vinzenz Geiger, zwei richtig starke Läufer, befanden. Doch die Verfolger kamen nie näher als acht Sekunden, zum Schluss des Rennens wurde Lamparter immer stärker und baute den Vorsprung erneut bis auf 16,5sek im Ziel aus.     
  
Neben Mario Seidl, der mit einer soliden Leistung Sechster wurde, war vor allem die Performance auf der Loipe von Martin Fritz beeindruckend. Der Steirer verbesserte sich von Platz 19 nach dem Springen mit der zweitschnellsten Laufzeit noch auf Platz 9 in der Endabrechnung. Lukas Greiderer schrammte als 11. knapp an den Top Ten vorbei. Mit Stefan Rettenegger auf Platz 15 kombinierten sich so gleich fünf ÖSV-Athleten in die Top 15!   

Die weiteren Platzierungen der ÖSV-Sportler:
26. Franz-Josef Rehrl    
32. Philipp Orter    
39. Lukas Klapfer    
DNF: Thomas Rettenegger (Rückenschmerzen)    
    
Johannes Lamparter: „Es ist unglaublich, so einen Tag wie heute werde ich
sicher nicht vergessen! Auf der Schanze zeigte ich schon eine Top Leistung, das
Rennen war dann einfach nur hart für mich. Ich wusste nie, ob es sich mit dem
Vorsprung ausgeht oder nicht. Und dann musste ich mir die Kräfte auch noch gut
einteilen. Alles in allem einfach genial, vor allem weil meine Sprungform nach
der Ramsau nicht gut war und ich über die Feiertage richtig hart daran
gearbeitet habe. Wie man heute sieht, habe ich die Pause gut nützen können und
bin jetzt überglücklich, dass es heute mit meinem ersten Weltcupsieg geklappt
hat.“   


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