08.06.2018

Schlierenzauer nach zweitem Kurs optimistisch

 
   
Der zweite Trainingskurs mit dem neuen Springerchef Andreas Felder und seinen Schützlingen ist diese Woche im steirischen Eisenerz mit einer Einzeleinheit für Gregor Schlierenzauer zu Ende gegangen. Allerdings nicht aufgrund schwacher Leistungen im Training, sondern auf persönlichen Wunsch des Rekord-Weltcupsiegers.   
   
Schlierenzauers Terminkalender ermöglichte ein zusätzliches Einzeltraining, während sich der Rest der Mannschaft zunächst auf den Weg zum gemeinsamen Krafttraining im Stützpunkt Salzburg-Rif machte, um in weiterer Folge an der heutigen „(Int.) Ski Jumpers` Golf Trophy (SGT)“ in Uderns im Zillertal teilzunehmen. Dort steht heute ein freundschaftlicher Vergleichskampf im Golf mit Alexanders Stöckls norwegischen Olympiasiegern am Programm, die derzeit in Tirol zu Gast sind.   
   
Schlierenzauer zeigte sich am Ende des Einzeltrainings gut gelaunt und optimistisch. Nachdem beim ersten Trainingskurs vor zwei Wochen am Stubaier Gletscher gemeinsam an den Basics gearbeitet wurde, hat man nun möglichst viel davon beim ersten richtigen Sprungkurs bei besten Bedingungen in der steirischen Eisenerz Arena umgesetzt. Der nächste Trainingskurs findet in einer Woche in Faak am See in Kärnten statt.   
   
Gregor Schlierenzauer: „Das waren jetzt die ersten Sommersprünge für mich und die Mannschaft und es hat gutgetan wieder oben auf der Schanze zu stehen. Das ganze Team ist sehr motiviert und mir taugt das Training mit Andi bisher extrem. Ich bin sehr optimistisch. Wir sprechen sprungtechnisch dieselbe Sprache und sprechen die Dinge auch ganz klar, an denen wir arbeiten müssen. Ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Trainingskurse in diesem Sommer, denn es gibt viel zu tun.“   
   
Cheftrainer Andreas Felder: „Die Zusammenarbeit mit Gregor funktioniert besser, als ich es mir erhofft habe. Ich kenne ja Siegertypen wie ihn und ich weiß, dass das oft nicht die einfachsten Charaktere sind. Aber Gregor macht einen vorbildlichen Job. Ich bin mit der ganzen Mannschaft sehr zufrieden. Das Selbstvertrauen kehrt langsam zurück. Jeder Einzelne hat bei den Sprüngen noch seine eigenen, sehr individuellen Probleme, aber da versuchen wir natürlich jetzt den Hebel anzusetzen.“  


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