11.03.2018

Hämmerle/Lüftner auf Platz zwei

Julian Lüftner

Einen kuriosen Ausgang hat der Weltcup-Teambewerb der Snowboardcrosser am Sonntag in Moskau genommen! Das ÖSV-Duo Julian Lüftner und Alessandro Hämmerle schien im großen Finale schon einem sicher scheinenden Sieg entgegenzufahren, als in Hämmerles Rücken der Italiener Omar Visintin zu einer Schlussattacke ansetzte und sein Board noch um einige Zentimeter am Vorarlberger vorbeischob. Das Zielfoto bestätigte den Sieg von Visintin und dessen Partner Emanuel Perathoner vor Lüftner und Hämmerle. Platz drei ging an die US-Amerikaner Senna Leith und Jake Vedder. Für Hanno Douschan und Lukas Pachner kam im Viertelfinale das Aus, womit die zweite rot-weiß-rote Paarung Rang neun belegte. "Ich war mir eigentlich sicher, dass wir das Rennen gewonnen haben. Omar war die ganze Zeit hinter mir und ich habe ihn weder gesehen noch gehört. Daher habe ich mir gedacht, dass mein Vorsprung reichen müsste, um den Sieg nach Hause zu fahren. Am Ende hat er sich dann aber doch noch an mir vorbeigeschoben. So etwas darf einfach nicht passieren, und ich werde auch meine Lehren daraus ziehen", schilderte Alessandro Hämmerle die entscheidende Szene. Das Damenrennen, in dem Österreich nicht vertreten war, gewannen die Französinnen Nelly Moenne Loccoz und Chloe Trespeuch vor den Kanadierinnen Zoe Bergermann und Tess Critchlow sowie den Schweizerinnen Lara Casanova und Simona Meiler.