20.01.2018

Lukas Mathies verpasste das Finale

Fünf Wochen vor der Medaillenvergabe bei den Olympischen Spielen in Pyeongchang haben sich die rot-weiß-roten Raceboarder am Samstag beim Weltcup-Parallelriesentorlauf in slowenischen Rogla in bestechender Form präsentiert! Bei den Herren bezwang der Salzburger Andreas Prommegger im großen Finale den Italiener Edwin Coratti um fünf Hundertstelsekunden und feierte damit seinen 16. Einzelsieg im Weltcup. Als sensationell ist die Leistung von Benjamin Karl einzustufen, der nur sechs Wochen nach dem Bruch des Sprungbeins und zwei Bänderrissen im rechten Sprunggelenk im kleinen Finale den Italiener Aaron March um 0,04 Sekunden bezwang und großartiger Dritter wurde.   
   
Auch bei den Damen gab es durch Claudia Riegler und Julia Dujmovits zwei Podestplätze für das ÖSV-Team. Die 44-jährige Riegler forderte im großen Finale die PGS-Saisondominatorin Ester Ledecka (CZE) voll, ehe sie knapp vor dem Ziel etwas zu viel Risiko nahm und durch das vorletzte Tor hindurch fuhr. Rang zwei bedeutete für die Salzburgerin dennoch das beste Saisonresultat. Die Burgenländerin Julia Dujmovits, die im Semifinale Riegler unterlegen war, entschied das Duell um Platz drei gegen die slowenische Lokalmatadorin Gloria Kotnik für sich.   
   
Die Kärntnerinnen Sabine Schöffmann (5.), Ina Meschik (8.) und Daniela Ulbing (13.) komplettierten das starke Resultat der ÖSV-Damen. Bei den Herren klassierte sich Alexander Payer nach dem Aus im Achtelfinale an der elften Stelle. Sebastian Kislinger (17.), Johann Stefaner (33.) und Lukas Mathies (39.) verpassten den Einzug in das 16er-Finale.